BMW rast in Abschlepper: Mann eingeklemmt

München - Eine Unachtsamkeit mit schweren Folgen: Bei einem Unfall auf der Landshuter Allee sind am Mittwochabend drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Ein Auto war in einen stehenden Abschleppwagen gerast.

Ein 28-jähriger Fahrer eines Abschleppwagens hatte am Mittwochabend kurz nach 20.30 Uhr einen defekten Pkw, der auf dem Pannenstreifen der Landshuter Allee stand, auf seinen Schlepper aufgeladen. Zusammen mit dem 31-jährigen Fahrer des Pannenfahrzeugs stand er seitlich bzw. hinter dem Abschleppwagen, an dem die Warnblinkanlage und gelbe Rundumleuchten eingeschaltet waren.

Zur genannten Zeit fuhr ein 45-jähriger Mann mit seinem BMW auf der Landshuter Allee in Richtung Norden. Vermutlich aus Unaufmerksamkeit übersah er den stehenden Abschleppwagen und prallte ungebremst gegen das Heck des Lkw. Der Schlepperfahrer wurde dabei zunächst zwischen den beiden Fahrzeugen eingeklemmt und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Auch der Halter des Pannenfahrzeugs wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Der Unfallfahrer erlitt lediglich leichtere Verletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.

Nebeneffekt dieses Unfalls: Auf dem Sapporobogen unterhalb der Unfallstelle krachten vier Autos ineinander, weil sich die schaulustigen Fahrer durch das Geschehen vom Verkehr ablenken ließen. Die Landshuter Allee Richtung Norden war fast vier Stunden gesperrt.

Der angerichtete Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf rund 35.000 € belaufen.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.

tz/mm

Rubriklistenbild: © dpa

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