Ami rast mit 116 km/h durch München

München - Gleich zwei Raser hat die Polizei in München gestoppt. Ein amerikanischer Tourist war mit seinem BMW X 1 fast doppelt so schnell wie erlaubt. Ein Franzose war ebenfalls viel zu schnell unterwegs.

Am Dienstag, 27. Dezember, um 22.20 Uhr, fiel zwei Zivilbeamten der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung in der Landshuter Allee ein schwarzer BMW X 1 aufgrund seiner rasanten Fahrweise auf. Das Messgerät mit Videotechnik zeigte eine Geschwindigkeit von 116 km/h an. Erlaubt ist dort eine Geschwindigkeit von 60 km/h, so dass nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz noch eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h blieb.

Der 37-jährige Fahrer aus den USA wurde sofort angehalten. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 200 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor. Der amerikanische Tourist bezahlte noch vor Ort die Geldbuße, da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat.

Am Mittwoch, 28. Dezember, gegen 00.26 Uhr konnte dieselbe Streifenbesatzung noch einen 21-jährigen Franzosen in einem schwarzen Mini auf der Landsberger Straße stoppen. Der rasende Franzose war zuvor mit 104 km/h gemessen worden. Auch er bezahlte vor Ort seine Geldbuße.

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