Diskussion zur Stichwahl in Schongau

Rastamann unterliegt - User sagt: "Schod"

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32 Stimmen fehlten Tobias Kalbitzer auf den Rathaussessel

Schongau - 32 Stimmen fehlten Tobias Kalbitzer auf den Rathaussessel: In der Stichwahl unterlag er knapp gegen Falk Sluytermann. Was unsere User dazu sagen - ein Überblick.

"Die Demokratie hat gesprochen." Das sagte der gescheiterte Bürgermeisterkandidat kurz nach seiner Niederlage in der Stichwahl. "32 Stimmen sind nicht viel, aber das ist ok. Ich akzeptiere die Niederlage, es war eine tolle Erfahrung."

Auf merkur-online.de zollte ihm User seili59 Respekt: "Respekt und Anerkennung für Herrn Kalbitzer. So knapp verloren... Schade! Ich hoffe, er macht weiter."

Mausilein hatte eine andere Meinung zur Niederlage von Tobias Kalbitzer: "Die Körpersprache von Herrn Rumgedisse (Herumrutschen auf dem Stuhl, verlegenes Hantieren im Gesicht und auf der Hose, Vermeiden von Blickkontakt mit seinem Kontrahenten) und die wiederholt gebraucht Floskel ,keine Ahnung' sagen eigentlich alles!"

Und inflexible äußert sich nur kurz und knapp: "Kalbitzer ist gut, Sluytermann aber besser." Schongauerin dagegen hat sich die Ergebnisse ganz genau angeschaut: "Knapp, knapp. Wer die Ergebnisse der einzelnen Stimmbezirke vergleicht, kann unschwer erkennen, dass Sluytermann eigentlich fast nur bei den Briefwählern punkten konnte. Ich hinterfrage wieder einmal den Modus der Briefwahl."

User Gast hat einen ganz anderen Vorschlag, der bisher noch gar nicht diskutiert wurde: "Eigentlich könnten doch die beiden ein Bürgermeistertandem machen. So wie die sich manchmal einig sind, würden sie die Sache gemeinsam besser bewältigen."

hummerschere schreibt: "Wenn sich die etablierten Politiker nicht endlich auf eine junge und frische Eben begeben, gibt es in Zukunft noch wesentlich mehr Kalbitzers."

Auf Facebook fallen die Kommentare eher dürftig aus - obwohl die Wahlbeteiligung in Schongau etwas höher lag als etwa in der Landeshauptstadt (zum Verlgeich: Schongau 58,2 Prozent, München 38,5). Sandra Sohn fällt nur ein Wort dazu ein, dass Rastamann Kalbitzer veroren hat: "Schod."

Bilder von den Stichwahlen aus München und Bayern

Bilder von den Stichwahlen aus München und Bayern

Trotzdem wird die Stadt im Kreis Weilheim-Schongau nicht ganz auf den gescheiterten Kandidaten und seine Unabhängige Wählergemeinschaft Karl-Heinz Rumgedisse verzichten: Er hat einen Sitz im Stadtrat erhalten.

Unter dem neuen SPD-Bürgermeister Falk Sluytermann wird er dort in den kommenden Jahren Politik machen - trotz verlorener Bürgermeisterwahl.

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