Täter auf der Flucht

Kiosk in der Altstadt überfallen

München - Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitagabend einen Kiosk in der Müncher Altstadt überfallen. Der Täter ist flüchtig.

Am Freitag gegen 19.55 Uhr kam es zu einem Raubüberfall auf einen Kiosk in der Weinstraße. Als eine 66-Jährige den Kiosk schließen wollte und dabei Verkaufständer auf dessen Rückseite schob, ging ein Unbekannter in der Zwischenzeit in den Verkaufsraum und entnahm aus einer Schublade unter der Kasse mehrere Hundert Euro Bargeld. Dabei wurde er von der 66-Jährigen überrascht. Diese schrie laut um Hilfe, worauf der Mann ebenfalls schrie und mit beiden Händen die Frau gegen die Brust stieß. Dadurch taumelte sie zurück, so dass der Unbekannte den Kiosk verlassen konnte. Anschließend flüchtete er zu Fuß in die Schäfflerstraße und bog vor dem Geschäft „Loden Frey“ nach rechts in Richtung Maffeistraße ab. Ein Zeuge nahm die Verfolgung auf, verlor den Räuber aber aus den Augen. Der Täter saß vor dem Überfall zunächst auf einer Parkbank in der Nähe des Tatortes und beobachtete offenbar den Kiosk.

 Täterbeschreibung: Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, südländischer Typ, dunkle, kurze Haare, Geheimratsecken; bekleidet mit Bermudashort mit Seitentaschen, kariertes Hemd oder graues kurzärmeliges T-Shirt.

Zeugenaufruf: Wer hat am Freitag, 26.07.2013, im Bereich der Weinstraße diesen Mann beobachtet und kann Angaben zu dem räuberischen Diebstahl machen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion