Boeing erst in Linz notgelandet

Rauch an Bord: Alarm über München

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Die Passagiere steigen nach der Notlandung in Linz in den Bus

München/Linz - In einer Boeing 757 mit 264 Passagieren ist am Samstag über München Rauch an Bord gemeldet worden. Eine Notlandung am Münchner Flughafen war jedoch nicht möglich.

Die notgelandete Maschine

Der Pilot hatte kurz vor München Rauch an Bord gemeldet, teilte die Polizei in Linz mit. Wegen eines Gewitters konnte die Maschine aber weder am nächstgelegenen Flughafen in München noch in Salzburg landen und steuerte daher Linz an. Auf dem Blue Danube Airport setzte das Condor-Flugzeug kurz nach 16.00 Uhr sicher auf.

Die Maschine hatte keine sichtbaren Schäden. Die Passagiere verließen die Boeing unverletzt. Sie sollten am Abend mit einem Ersatzflugzeug in die Türkei gebracht werden.

"Die 263 Passagiere, ein Baby und die neun Crew-Mitglieder konnten ganz normal aussteigen", erklärte Ingo Hagedorn, Marketingleiter des Linzer Flughafens, gegenüber nachrichten.at. "Es bestand kein Grund zur Panik." Verletzt wurde niemand.

Wie der Rauchgeruch an Bord enstanden war, bleibt unklar. "Einzig das Wetterradar war defekt. Das wird nun bei uns repariert", so Hagedorn.

dpa/tz

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