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Rauchverbot: Wirte sind für bestehende Regelung

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Das Rauchverbot mobilisiert viele Wirte, die an der bestehenden Regelung nichts ändern möchten. © dpa

München - Der bevorstehende Volksentscheid über das Rauchverbot mobilisiert auch immer mehr Münchner Nachtclub-Wirte, die an der bestehenden Regelung festhalten wollen.

Auf der Internet-Plattform facebook machen sie nun mobil. Der Wirt der Scala-Musicbar in Ottobrunner Christian Eiber gründete die Gruppe „Rauchverbot in der Gastro – Nein danke“.

Sein Ziel: Mit seiner Gruppe „von Gastronomen für Gastronomen und ihre Gäste“ Stimmen gegen ein Rauchverbot zu gewinnen, „immerhin haben sich schon die ersten Bundestagsabgeordneten angemeldet.“ Gerade letztere haben es Eiber angetan, der meint, dass es Zeit sei, den Dialog mit Presse und Politik zu führen. Denn „sollte das totale Rauchverbot kommen, sind wir Wirte es, die es ausbaden müssen.“

Weil es dann Beschwerden der Anwohner wegen Lärm und Qualm-Belästigung gäbe, keine richtige „Türpolitik“ in den Clubs ohne Freifläche mehr möglich sei und durch das dauernde Raus und Rein „die Stimmung stirbt.“ Das Gegen-Argument: „Lieber stirbt die Stimmung als die Gäste“ wollen die mittlerweile über 4000 Sympathisanten der Facebook-Gruppe lieber nicht hören, eher kontern sie mit wirtschaftlichen Aspekten: „Nicht wenige Kollegen hätten bei einem totalen Rachverbot umsonst in ihre bestehenden Raucherzonen investiert.

Oßwald

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