1. tz
  2. München
  3. Stadt

„Bitte nicht“: Berliner Comedian teilt fies gegen München aus - und kassiert cleveren Konter

Erstellt:

Von: Lukas Schierlinger

Kommentare

Comedian und Zug
Umstiege am Münchner Hauptbahnhof? Müssen nicht sein, findet Shahak Shapira. © imago

Hat ihn sein jüngster Auftritt in München umstimmen können? Ein Comedian aus Berlin scheint sich in Bayerns Landeshauptstadt nicht wirklich wohlzufühlen.

München - Ein entspannter Spaziergang durch den Englischen Garten, gefolgt von einer schmackhaften Brotzeit auf dem Viktualienmarkt, schließlich ein beherzter Sprung in die erfrischende Isar: Alles Vorzüge der Landeshauptstadt, denen Shahak Shapira offenbar wenig abgewinnen kann. Via Twitter „hetzt“ der in Berlin beheimatete Comedian gegen München.

Berliner Comedian knöpft sich München vor: Tenor scheint eindeutig

„Berliner, wenn der Zwischenstopp in München ist“, überschreibt der gebürtige Israeli einen Beitrag am 17. Mai, der einige Reaktionen nach sich gezogen hat. Shapiras Seitenhieb auf die Isar-Metropole ist an und für sich relativ banal. Er zeigt in seinem Twitter-Feed den Ausschnitt einer Zuganzeige, versehen mit der Beschreibung „via: bitte nicht“. Der Tenor: Für Bewohner von Deutschlands Bundeshauptstadt gebe es so gar keinen Grund, sich in München aufzuhalten. Allein dort umzusteigen sei eine Zumutung.

Shapira ist bei weitem nicht der einzige, der sich an der Isar-Metropole abarbeitet. Über München gibt es schließlich eine Vielzahl an Klischees. Wohlgemerkt: Es schadet es nicht, diese von Zeit zu Zeit einem Faktencheck zu unterziehen. Dass einige wahr sind, werden aber auch eingefleischte Urmünchner nicht in Abrede stellen.

Twitter-User verteidigt München: „Lernt ihr erstmal, wie man einen ordentlichen Biergarten macht“

Für seinen Twitter-Beitrag bekommt der 34-jährige Shapira auch ein wenig Gegenwind. Besonders der Konter eines Users sticht heraus: „Pff, lernt ihr (die Berliner, d. Red.) erstmal, wie man einen ordentlichen Biergarten macht.“ Weniger Humor legt ein anderer Mitleser an den Tag. „79 Millionen Deutsche, wenn der Zwischenstopp in Berlin ist“, schreibt dieser mit Bezug auf die Zuganzeige.

Vielleicht findet Shapira selbst München doch gar nicht so schlimm. Etwa eine Stunde nach seinem Twitter-Beitrag hat er dort gutes Geld verdient. Mit seinem Programm „Bad Vibes Only“ gastierte der 34-Jährige am 17. Mai im Münchner Lustspielhaus.

Auch interessant

Kommentare

Mehr zum Thema