Mutmaßlicher Täter sitzt in U-Haft

Rechts der Isar: Krankenpfleger soll Patientin vergewaltigt haben

Ein Krankenpfleger soll im Klinikum rechts der Isar eine Patientin betäubt und anschließend vergewaltigt haben. Der mutmaßliche Täter sitzt bereits in U-Haft.

München - Es muss wohl das Schlimmste sein, was einem im Krankenhaus passieren kann: Eine 53-jährige Frau lag Ende Dezember 2016 stationär in der Neurologie des Klinikums rechts der Isar. Wie die Bild berichtet, sei sie mit Schmerzen im Unterleib aufgewacht.

Die Tochter habe anschließend die Polizei verständigt. Die Patientin wurde untersucht - der Schock: Bei der Frau wurden demnach Spermaspuren gefunden. Die Ermittlungen sollen ergeben haben, dass ein Krankenpfleger die Patientin vergewaltigt hat. Inzwischen wurde laut dem Blatt der mutmaßliche Täter gefasst und sitzt bereits in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft bestätigte der Bild, dass der Mann Ende Februar festgenommen worden sei. 

Betäubt und vergewaltigt?

Der Vorwurf: Der Mann soll die Frau mit einem Sedativum betäubt und auf die Toilette ihres Zimmers geführt haben. Dort fiel sie dann wohl in einen festen Schlaf, was der mutmaßliche Täter ausgenutzt und sie vergewaltigt haben soll. Anschließend zog er sie offenbar wieder an.

„Wir sind betroffen, bedauern den Vorfall. Nach dem ersten Anfangsverdacht haben wir sofort die Polizei eingeschaltet. Uns sind aber keine weiteren derartigen Verdachtsfälle während seiner Tätigkeit am Klinikum bekannt“, sagte eine Krankenhaus-Sprecherin zur Bild.

Der mutmaßliche Täter arbeitete wohl zehn Jahre lang als Krankenpfleger im Klinikum rechts der Isar, sei auch nicht vorbestraft gewesen. Das Klinikum soll dem Mann inzwischen gekündigt haben.

sap

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

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