Ice Cross Downhill

Ice Cross Downhill: Warum die Ausrüstung so wichtig ist

+

Die richtige Ausrüstung garantiert den Ice Cross Downhillern nicht nur Schutz – sie kann auch entscheidenden Vorsprung gewähren. Diese sieben Teile sorgen für die optimale Kombination.

Am 8. und 9. Januar kommt Red Bull Crashed Ice nach München. Zuletzt fand das Event vor fünf Jahren in der Landeshauptstadt statt. Umso spannender wird der Kampf diese Mal. Was aber hat es mit der Bekleidung auf sich? Wer einem Rider einmal bei der Vorbereitung zusieht, bekommt schnell das Gefühl, jedes einzelne Ausrüstungsstück wurde genau ausgewählt. Und so ist es: Alles muss eigens angelegt, zugeschnürt und genau festgezurrt werden. Auch wenn die meisten Kollisionen mit Gegnern, Banden oder Eis nicht beabsichtigt sind, passieren sie häufig – und das bei bei über 50 km/h! Die Funktionskleidung muss also für maximale Sicherheit sorgen und zudem technisch extrem ausgereift sein. Die gesamte Ausrüstung setzt sich aus insgesamt sieben Teilen zusammen

Schlittschuhe und Kufen

Die Wahl der Schlittschuhe und Kufen ist das Wichtigste in Sachen Ausrüstung. Die Schlittschuhe müssen den enormen Kräften im Eiskanal standhalten können und dürfen nicht zu schwer sein. Außerdem müssen sie gute Balance-Eigenschaften vorweisen und die Füße unterstützen. Bei den Kufen kommt es auf Gewichtsklassen, Längen und Metalle an. 

Helm 

Dass man im Eiskanal Kopfschutz trägt, ist selbsterklärend. Manche Ice Cross Rider haben schon alles ausprobiert, von Eishockey-Helmen über Motocross und Mountainbike Downhill Helme – sie alle sind in ihren Schutzeigenschaften sehr ausgereift und bieten zudem beste Aerodynamik.

Schulterpolsterung 

Die Schultern sind der Hauptaufschlagspunkt, wenn es beim Ice Cross Downhill zu Stürzen kommt und zudem sehr leicht verletzbar. Wer aber einen Eiskanal hinunterrasen will, sollte unbedingt seine Arme frei bewegen können. Nur so kann man das Gleichgewicht halten. Für die Athleten bedeutet das im Kampf mit ihren Gegnern: Sie brauchen starke Schulterpolsterungen, die ihnen dennoch viel Beweglichkeit garantieren. Die perfekte Schulterpolsterung bewegt sich also zwischen hohem Schutzfaktor und maximaler Gelenkfreiheit. In die Schulterpolster integriert ist zudem ein Brustschutz.

Ellbogenschoner 

Für den Ellbogen gilt dasselbe wie für die Schultern: Ein Maximum an Schutz und Mobilität sind der Schlüssel.

Handschuhe 

Klar, Handschuhe braucht man bei diesem Sport als erstes einmal gegen die Kälte. Dann müssen sie aber auch noch vor fiesen Schürfwunden und anderen Verletzungen schützen. Wie mit den Helmen verhält es sich auch mit den Handschuhen: Die Athleten probieren alles aus – von sperrigen Eishockeyhandschuhen bis zu gut gepolsterten aber vergleichsweise eleganten Modellen. Als Motto gilt hier: Je leichter die Handschuhe, desto schneller ist man (und wenn es sich nur um eine halbe Sekunde handelt).

Hüftschoner 

Die Hüften müssen oft die ganze Wucht eines Aufpralls aushalten, daher sind gute Hüftschoner sehr wichtig.

Knie- und Schienbeinschoner 

Zum einen schützen Knie- und Schienbeinschoner vor heftigen Stürzen und Verletzungen, zum anderen verhindern sie versehentlichen Kufenkontakt und damit Schnitte.

Neben der aufgeführten Schutzkleidung sind zudem Mundschutz, Rückenprotektoren sowie Nacken- und Halsprotektoren vonnöten, um im Eiskanal für ein hohes Maß an Sicherheit zu sorgen.

Eishockey-Experte erklärt die Ausrüstung

Red Bull Crashed Ice in München: Themenseite und die wichtigsten Fakten

Alle Infos zum Event in München finden Sie auf unserer Themenseite zu Red Bull Crashed Ice. Wir haben bereits die wichtigsten Fakten zu Red Bull Crashed Ice in München zusammengestellt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Der Wahnsinn auf Kufen: Vorbereitungen im Olympiapark beginnen

Tickets für die Weltelite des Ice Cross Downhill sichern

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

S-Bahn: Feuerwehreinsatz auf der Linie der S1
S-Bahn: Feuerwehreinsatz auf der Linie der S1
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare