66-Jährige sollte falschem Enkel alles Ersparte geben – Bankmitarbeiter griff ein

Rentnerin vor Betrüger gerettet

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Elisabeth Schlosser und Polizeivizepräsident Robert Kopp danken Manfred Töpperwien.

München - Er kannte die Kundin zwar nicht persönlich. Aber ihre Geschichte kam ihm so merkwürdig vor, dass er sie sofort zur Polizei schickte.

So rettete der Neuperlacher Banker Manfred Töpperwien (51) von der Hypo-Vereinsbank im PEP einer Rentnerin (66) ihre gesamten Ersparnisse, die sie beinahe Trickdieben gegeben hätte.

Hinterhältiger Trickdieb gefasst

Ein besonders dreister Betrüger wollte eine ältere Dame um 10 000 Euro erleichtern. Dank der beherzten Hilfe des Bankangestellten Manfred Töpperwien wurde der Täter gefasst. Die Polizei zeichnete den Bankangestellten jetzt dafür aus.

Die Rentnerin bekam am 1. September einen Anruf von einem Mann, den sie für ihren Neffen Florian hielt. Er war in Not, weil er angeblich sofort 8000 Euro in bar für eine Geldstrafe brauchte. Ein angeblicher „Kommissar Krüger“ bestätigte ihr das später in einem zweiten Anruf. Da lief die hilfsbereite Frau gleich zur Bank und bat Töpperwien um Auszahlung von 10 000 Euro in bar. „Das konnte ich ihr natürlich nicht verweigern. Ich konnte sie nur warnen.“ Glücklicherweise hörte sie auf ihn. So nahm die Polizei noch am selben Tage einen Rumänen (45) fest, der hinter beiden Anrufern steckte und mit dieser Geschichte bereits andere Senioren hereingelegt hatte. Das Münchner Sicherheitsforum dankte ihm mit 300 Euro und einer schönen Ledermappe. Und die Rentnerin zahlte ihr Geld am nächsten Tag bei Töpperwien rasch wieder ein.

dop.

Quelle: tz

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