Erschöpfte Männer nach 16 Stunden geborgen

Rettung am Watzmann mit Münchner Hubschrauber

München/Ramsau - Ein Pilot ist am Montagabend von Großhadern zum Watzmann aufgebrochen, um dort mit seinem Hubschrauber bei der Rettung von vier erschöpften Bergsteigern zu helfen.

Rettung am Watzmann mit Münchner Hubschrauber

Rettung am Watzmann mit Münchner Hubschrauber

Die Bergwacht Ramsau wurde am Dienstagabend gegen 21 Uhr darüber informiert, dass im Bereich des Goldbründls vier Bergsteiger erschöpft sind und nicht mehr weiter absteigen können. Die Bergwacht bemühte sich darum, einen nachtflugtauglichen Hubschrauber zu bekommen. Gegen 23 Uhr kam der einzige verfügbare derartige Hubschrauber Christoph München aus Großhadern. Er nahm im Tal zwei Bergretter auf und machte sich auf die Suche nach den Männern, die in Bergnot geraten waren.

Nach kurzer Zeit konnten zwei der vier Bergsteiger zwischen Südspitze und Goldbründl ausfindig gemacht werden. Die zwei anderen sind inzwischen an der Wimbachgrieshütte angekommen. Eine Landung am Watzmann konnte aufgrund des starken Windes nicht durchgeführt werden. Auch eine Landung im Wimbachtal, um die beiden Bergretter abzusetzen, scheiterte aufgrund des Windes.

So machten sich dann gegen Mitternacht sieben Bergretter mit dem Geländefahrzeug auf in Richtung Wimbachgries, um zu Fuß aufzusteigen und die beiden in Not geratenen Männer zu errreichen.

Der Intensivtransporthubschrauber Christoph München war Montag Abend der einzige nachtflugtaugliche Hubschrauber, die Piloten flogen mit Restlichtverstärker.

mm

Rubriklistenbild: © Aktivnews

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