Wieder in München

Revolution: Roncalli will der erste Zirkus ohne Tiere sein

+
Bernhard Paul, Direktor des Circus Roncalli.

Das Warten hat ein Ende: Bald ist Circus Roncalli wieder in München! Aber: Heuer zum letzten Mal mit Tieren.

40 Jahre Reise zum Regenbogen heißt das Jubiläumsprogramm – schon mehr als 700.000 Zuschauer ließen sich bisher deutschlandweit seit vergangenem Jahr verzaubern. Nach vier Jahren Abstinenz kehrt der atemberaubende Circus Roncalli nach München zurück – an den Leonrodplatz! Direktor Bernhard Paul frohlockt: „Wir freuen uns, mit unserem neuen Programm endlich wieder in München zu gastieren!“ Schirmherr ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Mit den rund 80 historischen, markant bunten Wagen wird der Circus vom 7. Oktober bis zum 12. November auf einer fußballfeldgroßen Fläche sein Zelt aufschlagen. Pro Vorstellung ist für 1499 Besuchern Platz, bei zwei Shows pro Tag tauchen insgesamt rund 3.000 Menschen in die Welt von Roncalli ein. Tickets gibt es ab zwölf Euro.

Circus Roncalli: Das erwartet die Gäste in München 

Und das erwartet die Gäste: In dem 16 Meter hohen Zelt werden im diesjährigen Jubliläumsprogramm erstmals beide Töchter des Gründers und Direktors Bernhard Paul zu sehen sein. Die Ältere, Vivi Paul, turnt in einer Soloshow im Ariel Loop – einem Ring, der in der Luft hängt.

Als „Gummimensch“ tritt die 19-jährige Lili Paul erstmals regelmäßig mit ihrer Kontorsionsakrobatik (Kontorsion = Dehnung) auf. Weiteres Highlight: Erstmals werden vier Clowns gemeinsam und gleichzeitig dem Publikum einheizen. Sie führen unter Berhard Pauls Regie durch den Abend.

Auf der Pressekonferenz am Dienstag gab der Zirkuschef bekannt: 2018 wird der Circus Roncalli der erste tierfreie Zirkus sein! Heuer gibt es noch Ponys und Pferde. Das soll sich ändern, sagt Paul: „Zu Roncalli geht man nicht der Tiershow wegen, sondern für die Circuslandschaft.“

Johanna Kiesl

Auch interessant

Meistgelesen

Mann suchte Kontakt zu Pädophilen - „Abartiges Material“ schockiert Ermittler
Mann suchte Kontakt zu Pädophilen - „Abartiges Material“ schockiert Ermittler
Die Stadt München plant Verdopplung der Parkgebühren
Die Stadt München plant Verdopplung der Parkgebühren
Wer hat Pablo „ins Auto gelockt“? Neue Bilder des vermissten Jack Russells
Wer hat Pablo „ins Auto gelockt“? Neue Bilder des vermissten Jack Russells
Polizei auf Oktoberfest: Italiener sind gar nicht so schlimm
Polizei auf Oktoberfest: Italiener sind gar nicht so schlimm

Kommentare