Riesenkracher am Olympiaberg

München - Gute Aussichten auf einen gelungenen Jahreswechsel: Der Ski-Weltcup macht dem Silvestervergnügen am Olympiaberg keinen Strich durch die Rechnung. Es gibt nur eine Einschränkung.

Der Olympiaberg, der mit seinen 60 Metern Höhe einen der besten Panoramablicke über die Stadt bietet, ist in der Silvesternacht trotz des Skirennens am 2. Januar für Raketenabschießer geöffnet.

Auch die Plattform ganz oben ist für Besucher offen. Nur die Nordseite Richtung Olympiasee bleibt gesperrt. Dort ist schon die Piste präpariert, die die Weltelite des alpinen Skisports, darunter Maria Riesch und Felix Neureuther, am 2. Januar beim Audi FIS Ski World Cup hinunterfahren will.

Fotos: So feierte München im vergangenen Jahr

So rutschte München ins neue Jahr

Lesen Sie dazu:

Silvesterfahrt wird glatt: Die Wetterprognose

Feuerwerk: Verbot auf Schlössern und Burgen

Dass die Raketen in der Silvesternacht in einen klaren Himmel auf­steigen, ist aber unwahrscheinlich, meint Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst in München: „Wir haben Hochnebel in 400 bis 500 Metern Höhe, aber keinen Niederschlag.“ Es gebe aber gute Chancen auf Wind, der Lücken in die Wolkendecke reißt. Und die meisten Raketen steigen sowieso nicht höher als 50 Meter. Die Bundesbürger verpulvern übrigens immense Summen: Im vergangenen Jahr gaben sie für das Feuerwerk rund 113 Millionen Euro aus.

Was nach dem Funkeln bleibt, ist eine Menge Müll. Der Bund Naturschutz rät, Knaller und Raketen mit hohem Papieranteil zu kaufen.

Selbst wenn die Böllerfreunde auf dem Olympiaberg das berücksichtigen, gibt es dort an Neujahr einiges aufzuräumen — schon am Samstagnachmittag wird auf der präparierten Piste trainiert. Dass sie sauber ist, dafür will Rennleiter Bernhard Heitauer, Präsident des Skiclubs Bischofswiesn, selbst sorgen.

Susanne Sasse

Rubriklistenbild: © Kruse

Auch interessant

Meistgelesen

Sperrung auf S4- und S6-Strecke aufgehoben
Sperrung auf S4- und S6-Strecke aufgehoben
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare