Erster Supermarkt "ohne" in München

Einkaufen ohne Verpackung: User wären begeistert

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Einen verpackungsfreien Supermarkt möchte Hannah Sartin in München eröffnen. Viele Internetuser sind davon begeistert.

München - Eine Geschäftsidee begeistert die User: Hannah Sartin, die in München einen verpackungsfreien Supermarkt eröffnen will, erfährt im Internet Riesenzuspruch.

Mehrfach verpacktes Müsli, eingeschweißtes Gemüse und x-fach versiegelte Süßigkeiten: All das soll es in Bayerns erstem Supermarkt ohne Verpackungen nicht geben. Zum Jahresende soll er in München eröffnen. Und der Name sagt eigentlich schon alles über die Idee von Hannah Sartin und ihrem Mann Carlo Krauß.

In den sozialen Netzwerken stößt das Vorhaben der beiden auf Riesenzuspruch. Auf der tz-Facebookseite schreibt etwa User Tom Muc, ihm würde es vor allem darum gehen, dann endlich nicht mehr große Mengen kaufen zu müssen "obwohl ich nur 100 Gramm benötige. Da zahl ich lieber mehr für die kleine Menge, aber sie wird nicht weggeworfen."

Karl-Heinz V. meint: "Das finde ich echt toll, denn so langsam  ersticken wir im Verpackungsmüll." Das findet auch Martin auf tz.de: "Nach einem Einkauf im Supermarkt ist meistens mein Mülleimer schon halb gefüllt nur durch Verpackungen." Jeanette M. schreibt bei der tz-Facebookseite: "Sollte es überall geben."

Wenn sie in der Nähe wohnen würde, würde sie bei dem geplanten Supermarkt auf jeden Fall einkaufen gehen, postet Angela S. auf die Facebookseite von merkur-online.de.

Doch ist so ein Supermarkt ganz "ohne" auch wirklich hygienisch? Auch diese Frage beschäftigt die User. "Keime können sich wunderbar vermehren, wenn da jeder mit seinem Löffel reingeht", schreibt Thomas M

Doch - und das sehen einige so, die den Post kommentiert haben - "Erinnerungen werden wach". Sie spielen damit auf längst vergangene Zeiten an, in denen es in Tante-Emma-Läden fast ausschließlich Lebensmittel ohne Umverpackung zu kaufen gab. In einem Kommentar wird noch auf die Gefahr der Allergenverschleppung hingewiesen. "Ein lebensgefährliches Risiko für Allergiker", schreibt Gwendoline S

Es gibt also viel zu beachten beim verpackungsfreien Supermarkt. Die Idee und das Geschäftsmodell scheinen aber Potenzial zu haben!

as

  

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