Rihanna in München: Pippi ohne Langstrumpf

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In diesem Outfit tourt Rihanna derzeit durch die Welt - manchen Männern scheint’s zu gefallen. Dieses Foto stammt von Rihannas Auftritt in London. In München waren wegen eines Streits mit dem Veranstalter kaum Pressefotografen in der Halle

München - Rihanna machte am Dienstagabend auf ihrer „Loud“-Welttournee erstmals Station in Deutschland – kurioserweise wurde es immer dann richtig gut, als sie mal was anhatte.

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Auch Mädchen können Eier ­haben! Mit viel Sex, wenig Stoff und konsequent breitbeinig brachte US-Superstar Rihanna in der ausverkauften Münchner Olympiahalle ihre Hochleistungs-Hiphop-Show „Loud“ auf die ­Bühne. 13 000 Fans erlebten einen höchst unterhaltsamen akustischen Popcorn-Movie, in dem es gewaltig krachte, knatterte, dampfte und zischte.

Als Klosterschwester muss sich die ambitionierte Nackigmacherin aus Barbados spätestens nach ­dieser Show mit Peitschen und Ketten als Accessoires nicht mehr bewerben. Bereits beim zweiten Song riss sich die 23-Jährige die Klamotten vom Leib und stand im regenbogenfarbenen Glitzerbikini auf der Bühne, samt pinken Heels mit gelben ­Absätzen und neongrünen Monster­ohrringen. Rihanna in München – eine stöckelnde Villa Kunterbunt, Püppi ohne Langstrumpf. Doch Spaß gemacht hat’s allemal.

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Immer wieder musste RiRi in der Olympiahalle der Macht der Schwerkraft nachgeben und sich lasziv über den Boden rollen – der Räkel-Kurs hat sich gelohnt. Sink Pink! Die Barbie-Farbe tauchte ­ohnehin immer wieder auf in der Show. Rihanna ritt als Tussinator auf einer pinkfarbenen Flak, ihre Dancefloor-Soldaten stampften mit pinken Kalaschnikows durch die Szenerie – jede Menge Gangsta-Schmäh, erstklassig inszeniert auf einer grandiosen Bühne, über der vier gewaltige Dunstabzugshauben schwebten, die sich als Videomonitore ­entpuppten und für phänomenale Bilder sorgten.

Am stärksten war die Show aber immer dann, wenn Rihanna mit dem Räkeln aufhörte und sich auf ihre Hits besann, die die Band mit zackigen Beats erstklassig auf die Bühne brachte. Die sterbensschöne Ballade Unfaithful sang sie mit starker Stimme im langen gelben Kleid – und wirkte angezogen unendlich viel anziehender, attraktiver und stärker als im glitzernden Bikini-Nichts. Brillieren statt kopulieren – geht doch, Rihanna!

Jörg Heinrich

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