Er kämpft gegen Islamisten und Einbrecher

Neuer LKA-Chef Heimberger: Hart, aber fair?

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Der alte und der neue Chef: Robert Heimberger (l.) folgt auf Peter Dathe.

München - Er ist erfahren, aber nicht unumstritten: Robert Heimberger. Der ehemalige Leiter des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd ist der neue Präsident des bayerischen Landeskriminalamts. 

Erfahren ist der Mann, das kann ihm keiner absprechen: Als Projektleiter sorgte er 2006 dafür, dass das Sommermärchen ohne böses Erwachen auskam, beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau wies er die Demonstranten mit einem massiven Polizeiaufgebot in die Schranken. Jetzt ist Robert Heimberger (58) der neue Präsident des bayerischen Landeskriminalamts (LKA). Am Freitag wurde er in der Residenz in sein neues Amt eingeführt.

Der bisherige Präsident Peter Dathe verabschiedete sich nach mehr als sieben Jahren in den Ruhestand. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) würdigte Heimberger als „Top-Polizisten“ mit langjähriger Erfahrung und der Fähigkeit zur Mitarbeiterführung. Diese habe Heimberger zuletzt als Einsatzleiter beim G7-Gipfel bewiesen. „Das war wirklich eine Glanzleistung“, sagte Herrmann.

Sein strenges Regiment fand aber nicht nur Bewunderer. Mehr als 20.000 Polizisten hatten den G7-Gipfel gesichert. Die Grünen sprachen von einem „Sicherheits-Overkill“, der in keinem Verhältnis zur Gefahrenlage gestanden habe.

„Ich übernehme die Leitung in einer sicherheitspolitisch anspruchsvollen Zeit“, sagte Heimberger am Freitag. Die Aufgaben sieht er künftig im Kampf gegen Islamisten sowie gegen Einbrecher- und Schlepperbanden. Dafür stehen ihm 1700 Mitarbeiter zur Verfügung. Seit 2010 leitete Heimberger das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd. Sein Nachfolger wird Robert Kopp, der bisherige Vizepräsident der Münchner Polizei.

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Kommentare

docschoettinger
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Bin mir nicht ganz sicher.. Aber ich glaube so Leute brauchts ned... denke das Leben funktioniert ganz gut ohne diese "Justiz-Götter"