Rodenstock: Jetzt kommen die Bagger

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Das Rodenstock-Gelände

München - Ein Monster: 85 Tonnen Stahl, Raupenketten wie ein Panzer, obendrauf ein 32 Meter langer Hydraulik-Arm. Wir sehen den größten Abrissbagger Süddeutschlands – der sich jetzt in die Gebäude zwischen Schlachthof und Isar frisst.

Auf dem Gelände, wo 125 Jahre lang der Brillenhersteller Rodenstock daheim war, soll ein neues Wohnquartier entstehen – und dafür müssen jetzt erst mal die Firmengebäude weg (entkernt sind sie schon, Rodenstock ist nach Laim umgezogen). Der Neubau soll später 284 Wohnungen, sieben Läden und eine städtische Kindertagesstätte beinhalten. Die Gebäude werden sechs beziehungsweise sieben Geschosse hoch sein. Die Eineinhalb- bis Fünf-Zimmerwohnungen sollen alle über Balkone, Terrassen mit Privatgarten oder Dachterrassen verfügen. 95 Prozent sind schon verkauft. Auch die Bürgerinitiative ist im Wesentlichen einverstanden, nachdem die Architekten die Pläne in einigen Punkten geändert hatten.

Janina Ventker

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