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Rollstuhlfahrerin (78) erliegt Brandverletzungen

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Auch das Großaufgebot an Rettungskräften konnte der Rollstuhlfahrerin nicht mehr helfen. Die 78-jährige Finsingerin erlag in der Nacht auf Montag ihren schwersten Brandverletzungen. Foto: Moritz

Finsing - Die 78-jährige Rollstuhlfahrerin, die am Sonntagmittag in der Wohnstube ihres Bauernhauses in Finsing in Flammen aufgegangen ist, ist ihren schwersten Brandverletzungen erlegen.

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Josef Vogl, Sprecher der Kripo Erding, berichtete, dass ihr die Ärzte im Klinikum München-Bogenhausen nicht mehr helfen konnten. Wie gemeldet, waren 85 Prozent der Haut der Rollstuhlfahrerin verbrannt. Sie starb in der Nacht auf Montag, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben.

Die Ermittlungen zu dem mysteriösen Zimmerbrand gehen derweil weiter, sagte Vogl unserer Zeitung. „Momentan gehen wir davon aus, dass die Kleidung der Finsingerin am Adventskranz Feuer gefangen hat“, berichtet Vogl. Andere Zündquellen habe man bislang nicht gefunden.

Am Montag waren erneut Brandfahnder der Kripo Erding in dem Bauernhaus an der Markt Schwabener Straße. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittler nach wie vor aus. Der Ehemann befand sich zum Unglückszeitpunkt im Freien, die Enkelin hielt sich im Obergeschoss auf. Die Kripo will nun noch einmal die Familie, aber auch die Feuerwehrleute, BRK-Sanitäter und Ärzte, die als erste an der Unglücksstelle waren, zu dem tragischen Unfall befragen.

(ham)

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