Rolltor-Unfall: Kind noch auf der Intensivstation

+
Hier ist das Unglück passiert. Die Kleidungsstücke des Kinds zeugen davon

München - Einen Tag nach dem Unfall des kleinen Mädchens in einer Anwohner-Parkgarage in der Ganghoferstraße liegt die Elfjährige noch immer auf der Intensivstation. Folgeschäden sind nicht ausgeschlossen.

Lesen Sie dazu:

Garagentor reißt Kind (10) mit - fast erstickt

Es war eine Mutprobe. Und die kostete die kleine Sandra (11 Jahre; Name geändert) aus dem Westend beinahe das Leben: Einen Tag nach dem Unfall des kleinen Mädchens in einer Anwohner-Parkgarage in der Ganghoferstraße liegt Sandra noch immer auf der Intensivstation. Zwar ist sie außer Lebensgefahr, doch ist noch nicht klar, ob sie aufgrund des minutenlangen Sauerstoffmangels Folgeschäden erlitten hat.

Nach Polizeiangaben wollte Sandra vor ihren Spielkameraden eine Mutprobe bestehen und ließ sich am Dienstag vom Rolltor der Tiefgarage in die Höhe ziehen. Sie sprang aber zu spät ab, wurde mit beiden Armen eingeklemmt und von ihrer ebenfalls eingeklemmten Kleidung massiv stranguliert. Als der Notarzt eintraf, hing das Kind in der Luft und atmete nicht mehr. Feuerwehrleute stützten die Kleine und schnitten die Zugkette des Garagentors ab.

Nach wenigen Minuten war das Kind frei. Nach weiteren zehn Minuten gelang dem Kindernotarzt die Reanimation. Mit eigenem Herzrhythmus kam die Schülerin in die Klinik. Die Mutter und drei weitere Kinder wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

tz

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Hier ist es in München sicherer geworden - und hier nicht
Hier ist es in München sicherer geworden - und hier nicht

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion