Staus und Behinderungen überall in München

Spur gesperrt - dabei ist hier gar keine Baustelle

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Bürgerstreich mit Schild: Am Romanplatz ist gar keine Baustelle!

München - Nach dem tz-Baustellen-Report melden sich Leser und Politiker zu Wort – mit Vorschlägen, Wut und einem neuen Schilderstreich der Stadt für Bürger. Der Ärger der Autofahrer – nicht nur im Westen!

Die langjährige Neuhauserin Petra Heil (67) ist wütend über die Blockade am Rotkreuzplatz: „Eine einzige Frechheit!“ Die Stadt erneuert zwischen Winthir- und Nymphenburger Straße das Pflaster und legt Radwege an. Bis Mitte September ist die Strecke und die Verbindung zur Wendl-Dietrich-Straße gesperrt! In der Nymphenburger Straße ist stadteinwärts nur eine von zwei Spuren frei.

Die Laimer Unterführung ist dicht, Autos werden über die Friedenheimer Brücke umgeleitet, auf der immer je eine Spur zugeparkt ist. „Wenigstens während der Sperrung der Unterführung sollte es hier ein Parkverbot geben, damit der zusätzliche Verkehr schneller fließen kann“, fordert CSU-Fraktionschef und OB-Kandidat Josef Schmid.

tz-Leser Tilman Solaro (45) berichtet von einem Schilderstreich: Die Stadt hat am Romanplatz eine Spur gesperrt – nur um auf die Sperrung der Laimer Unterführung hinzuweisen! „Wegen der kurzen Grünphase kann der Stau am Feierabend bis zum Steubenplatz reichen“, sagt der Laimer. Die Stadt beruft sich darauf, dass an der Stelle derzeit nur Anlieger fahren. Stimmt nicht, sagt der tz-Leser: Dahinter liegen ein Wohnviertel, der Hirschgarten, die ESV-Sportanlage und am Wochenende fahren alle Ersatzbusse für die Stammstrecke dort!

Im Rest der Stadt ist die Baustellen-Lage wenig rosiger als im Westen: Im Osten fallen in der Prinzregentenstraße Spuren weg und in der Berg-am-Laim-Straße fehlt eine stadtauswärts. Im Süden sind Fahrbahnen in der Putzbrunner Straße gesperrt und die Autobahn 995 wird saniert.

DAC

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