Ein Delikt hatte mit Straßenverkehr zu tun

Rotlichtszene kontrolliert: Führerschein kassiert

München - Aus Anlass der großen Baumesse in Riem stellte die Polizei in der Nacht auf Samstag das Münchner Rotlichtmilieu auf den Kopf. Zu beanstanden hatten die Beamten dabei nur ein Delikt, das den Straßenverkehr betrifft.

Auch in diesem Jahr wurde durch die Münchner Polizei eine erhöhte Anzahl von Prostituierten im zeitlichen Zusammenhang mit der Bau-Fachmesse in München - Riem in dieser Woche festgestellt. Aufgrund dessen wurden in der Nacht auf Samstag umfangreiche Kontrollen in Bordell- und Cabaretbetrieben durchgeführt. Insgesamt wurden im Münchner Stadtgebiet 152 Prostituierte, 10 Tänzerinnen und das entsprechende Personal überprüft. Dabei wurden rund 200 Gäste angetroffen.

Auf der Suche nach illegalen Umtrieben im horizontalen Gewerbe stießen die Einsatzkräfte jedoch nur auf ein Delikt, das mit dem Straßenverkehr zu tun hat. So erfolgte lediglich eine Führerscheinsicherstellung zur Durchsetzung eines Fahrverbotes.

Dass die Beamten bei der Überprüfung der Prostituierten und der anderen "Nachtarbeiter" ansonsten keine strafrechtlichen Verstöße festgestellten, führt die Polizei auf einen bestimmten Umstand zurück: Es habe sich im Münchner Rotlichtmilieu inzwischen herumgeprochen, "dass ganzjährig anlassunabhängige Kontrollen durchgeführt werden", so die Polizei.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

So nahm die Münchner Polizei den Einbrecher-Clan hoch
So nahm die Münchner Polizei den Einbrecher-Clan hoch
Neue Großmarkthalle wird 40 Millionen teurer
Neue Großmarkthalle wird 40 Millionen teurer
Bewährung für Todes-Schubser, Haft für Maxvorstadt-Schützen
Bewährung für Todes-Schubser, Haft für Maxvorstadt-Schützen
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt
Jetzt bestätigt: Dieser Flagship-Store kommt bald in die Innenstadt

Kommentare