Große User-Diskussion

Beiß-Attacke: "Leinenpflicht und drakonische Strafen"

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München - Ein Rottweiler hat ein 15-jähriges Mädchen am Flaucher angegriffen und schwer verletzt. Nun diskutieren unsere User über die Ursachen und darüber, wie man solche Vorfälle künftig verhindern könnte.

Der Hund hatte dem Mädchen am vergangenen Freitag am Flaucher Bisswunden an Oberarm, Hüfte und Kopf zugefügt und sich in seinen Haaren verbissen. Er griff das Mädchen an und ließ nicht mehr los. Der Besitzer hatte das Tier frei laufen lassen. Nachdem ein betrunkener Begleiter des Halters den Rottweiler von der 15-Jährigen wegreißen konnte, flüchteten die beiden Männer.   

Leinenpflicht und Maulkorb gefordert

Die User von merkur-online und tz.de fordern nun einen verpflichtenden Hundeführerschein sowie Maulkorb- und Leinenpflicht. "Das bissige Problem ist gelöst, wenn eine Maulkorbpflicht für Hunde ab einer bestimmten Größe eingeführt wird", so der User Buntbarsch. "Leinenpflicht und drakonische Strafen", fordert jonson, selbst Besitzer zweiter Hunde. Denn das Fehlverhalten verantwortungsloser Besitzer fällt negativ auf andere Hundehalter zurück. uhu1962 schreibt: "So ein Hund gehört an die Leine und mit einem Beißkorb versehen." Hundebesitzerin meint: "Wenn sich der Hund schon in Jacke und Rucksack des Mädchen verbissen hatte, warum hat er ihn dann nicht gleich angeleint? Dann wäre Schlimmeres verhindert worden!"  

Der Halter ist schuld

Die Community sieht die Schuld nicht bei dem Hund, sondern seinem verwantwortungslosen Halter. Darüber sind sich Hundehalter und weniger tierliebe User einig. Das Problem hängt immer am oberen Ende der Leine", schreibt chris i und verlangt lebenslanges Tierhalteverbot für das Herrchen. "Aber in diesem Fall hat sicher der Besitzer große Fehler gemacht!", postet Hundebesitzerin. "Einem Großteil der Hundehalter ist das Leben anderer Menschen schlichtweg egal. Das zeigt deren Verhalten leider immer wieder", schreibt Gast.

Den Hund einzuschläfern würde das Problem also nicht lösen, so der Tenor. Der User Münchner würde aber doch zu radikalen Mitteln greifen: Das Tier "gehört sofort getötet, der Halter bestraf", schreibt er.

 Haftpflichtversicherung für Hunde

Außerdem verlangen einige eine obligatorische Haftpflichtversicherung für Hunde. "Zudem sollte jeder Hundehalter verpflichtet sein eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschliessen - so traurig solche Vorfälle auch sind!", meint GriaßEnk. Dann wäre der Besitzer auch nicht geflohen, so der User wiesn

Einige User, darunter auch munixx meinen, dass der Hund falsch gehalten wurde und zu wenig Auslauf bekam. "Die meisten Menschen wissen einfach nicht worauf es bei einem Hund ankommt. 1. Bewegung und Auslauf, 2. Disziplin, 3. Zuneigung und Spiel."

vu

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