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Runder Tisch zu IAA Mobility in München: Verwaltung soll Handlungsspielräume für Open Spaces aufzeigen

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Von: Sascha Karowski

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IAA Mobility
Messebesucher während der Internationalen Automobil-Ausstellung am Stand von Renault. © Sven Hoppe/dpa

Der Runde Tisch zur IAA Mobility ist am Mittwoch ohne nennenswertes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Verwaltung soll nun darlegen, welche Handlungsmöglichkeiten dem Stadtrat bei den Open Spaces bleiben.

München - 407 400 Besucher aus 95 Ländern hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in München gezählt. 32 Prozent mehr Gäste als bei der letzten IAA in Frankfurt. Doch wie es mit der IAA Mobility weitergeht, ist nach wie vor offen. Die Verwaltung soll nun skizzieren, welche Handlungsspielräume die Stadt bei der Gestaltung der sogenannten Open Spaces tatsächlich noch hat.

IAA Mobility München: Weiterer Runder Tisch ist denkbar

Mit dem Papier sollen sich dann die Fraktionen befassen. Das ist das Ergebnis des ersten Runden Tisches zur IAA Mobility, an dem Vertreter der Politik, der Stadtverwaltung, der Messe München und des Verbands der Automobilhersteller sowie der Münchner Umweltverbände teilgenommen hatten. Grüne und SPD hatten ihn beantragt. Wie aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war, ist denkbar, dass der Runde Tisch erneut stattfindet.

Wegen der IAA Mobility hatte es Ärger gegeben. Wie berichtet, hatte der damals noch schwarz-rot geführte Stadtrat 2020 einer IAA-Bewerbung der Messe München zugestimmt. Die Landeshauptstadt erhielt den Zuschlag für die IAA Mobility 2021, 2023 und 2025 – eben auch wegen der Open Spaces, also der Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Doch eben die Nutzung dieser Flächen hatte zu Kritik geführt. Die betroffenen Bezirksausschüsse lehnen die Open Spaces ab.

IAA Mobility München: Open Spaces sind vertraglich fixiert

Dass die IAA die Flächen aber nutzen darf, scheint vertraglich so fixiert. Das Nutzungskonzept sei aber vage gehalten, so dass die Stadt durchaus noch Handlungsspielraum habe, heißt es. Und dem Vernehmen nach scheint klar zu sein, dass es eine ähnlich voluminöse Präsentation wie im September keine Mehrheit mehr finden wird.     

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