S-Bahn-Chaos: Krähe wohl schuld

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München - Vermutlich war es eine Rabenkrähe, die am Donnerstagabend für das Chaos bei der S-Bahn sorgte. Das Tier war um 18 Uhr in den Stromabnehmer eines Zuges geraten.

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Brennender Vogel legt Stammstrecke lahm

An der Hackerbrücke wartende Fahrgäste beobachteten einen großen schwarzen Vogel, der in den Bügel eines aus dem Tunnel kommenden Zuges geriet. Es gab einen grellen Blitz – die Bahn fährt mit 15 000 Volt! Mit einer Spannweite von über einem Meter sind Rabenkrähen groß genug, um zwischen den Strom führenden Teilen und der Karosserie des Zuges einen Kurzschluss auszulösen. „Der Lichtbogen schlug vom Zug auf einen Sicherungskasten an der Strecke über“, erklärt Bundespolizei-Sprecher Berti Habelt. Der ­Ka­belbrand in der Signalstromanlage war rasch gelöscht. Bahn-Sprecher Franz Linde­mair: „Sicherheitshalber mussten wir den Bahnstrom abschalten.“

E. Unfried

Bilder: Brennender Vogel legt Stammstrecke lahm

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