Schwarzer Donnerstag bei S-Bahn

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So sah es am Donnerstag am Starnberger Flügelbahnhof aus.

München - Zuerst eine kaputte Lok, dann eine Weichenstörung: Zum zweiten Mal musste die Bahn auf der S-Bahn-Stammstrecke an diesem Donnerstag auf das Notprogramm umsteigen.

Weitere Informationen zum Notprogramm gibt's hier.

Welcher boshafte Zauberer verhexte am Donnerstag den S-Bahnhof Laim samt Fahrzeugen und Weichen? Weil sich der Bösewicht nie zu erkennen gibt, schimpften wieder tausende gepeinigte Kunden entlang der ganzen Stammstrecke auf das Unternehmen Bahn, seine störanfälligen Züge und Schieneneinrichtungen sowie mangelhafte Durchsagen. Um 12.40 Uhr nahm das Debakel seinen Anfang, erst nach 14.25 Uhr wurde die (zweite) Sperrung aufgehoben. Die Verspätungen auf allen Linien dauerten aber viel länger an.

Das Pannen-Protokoll:

Nichts ging mehr zwischen Laim und Hackerbrücke. Ein Triebfahrzeugschaden an einer S2 war der Grund für die erste Maßnahme. Um 12.45 wurde ein Notprogramm in Kraft gesetzt. Um 13.40 Uhr die erleichterte Mitteilung aus der Bahnzentrale: Die Züge verkehren „auf dem Regelweg“. Nur die S1 und die S6 beginnen und enden weiter am Hauptbahnhof, Gleise 27 bis 36.

Kaum war das vermeldet, gab in Laim eine Weiche ihren Dienst auf. Kein Laub, kein Eis, kein Schnee. „Das Wetter kann nicht schuld sein“, gab Bahn-Sprecher Anton Knapp zu. Diesmal war der Abschnitt Laim-Pasing betroffen. S1, S2 und S7, die in Laim abbiegen, konnten wieder normal fahren. Theoretisch, weil ja die vorherige Störung nachwirkte. 14.35 Uhr: Ende der Störung. Es blieben: die Verspätungen und der Ärger der Leute.

tz

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