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Im August kam es bei S7 schon zum Beinahe-Unfall: Dieses Foto dokumentiert dramatischen Moment

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Von: Nadja Hoffmann, Dominik Stallein

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S-Bahn München: Beinahe-Kollision zweier Züge - Polizei ermittelt
Das Foto dokumentiert die Beinahe-Kollision im August. © St. Schiek

Erst im August kam es auf der S7 zu einer Beinahe-Kollision - unweit der Stelle, an der sich jetzt am 14.2. ein furchtbarer Unfall ereignet hat.

Ebenhausen-Schäftlarn - Das furchtbare Unglück am Montag (14.2.) nahe Ebenhausen-Schäftlarn bei München wirft Fragen auf: Wie konnte es passieren, dass auf der eingleisigen Passage zwei S-Bahnen kollidieren? Die Ermittlungen zur Unglücksursache liefen noch am Abend an. Manche dürften sich erinnern: Bereits im August kam es unweit der Stelle zu einer Beinahe-Kollision, die durch obiges Foto dokumentiert wird. Unsere Redaktion berichtete damals wie folgt darüber (unbearbeiteter Ursprungsartikel).

Unser Artikel vom 6.8.2021: Schock-Moment in München: S-Bahn-Züge kurz vor Frontal-Crash - nur ein Zufall verhindert Schlimmeres

Beinahe wäre es bei der S-Bahn München zur Kollision zweier Züge gekommen. Ein glücklicher Zufall verhinderte Dramatisches.

München - Schrecksekunde am Donnerstagabend auf der Bahn-Linie nahe Wolfratshausen: Bei Icking wären beinahe zwei S-Bahnen miteinander kollidiert. Die beiden Züge der S7 fuhren um 21 Uhr auf einem eingleisigen Streckenabschnitt aufeinander zu. Weil sie zu diesem Zeitpunkt nur langsam fahren durften, konnten die beiden Triebfahrzeugführer rechtzeitig reagieren. Die S-Bahnen blieben rund 150 Meter voreinander zu stehen (siehe Foto). Die Passagiere befanden sich, wie es von Seiten der Bundespolizei heißt, demnach zu keinem Zeitpunkt in konkreter Gefahr. Die Ermittlungen der Polizei müssen nun aber zeigen, wie es zu der brenzligen Situation kommen konnte.

S-Bahn München: Beinahe-Kollision zweier Züge - Polizei ermittelt

„Kurz zuvor befanden sich wohl Personen im Gleisbereich“, erklärt Wolfgang Hauner, Sprecher der Bundespolizei in München, die Ereignisse. Die Zugführer seien darüber informiert worden und hätten entsprechend das Tempo drosseln müssen. Ob es bei den Absprachen per Funk ein Missverständnis gab oder ein technischer Stellwerkfehler dazu geführt hat, dass beide S-Bahnen auf dem Gleis aufeinander zufuhren, muss sich nun zeigen. Die Deutsche Bahn bestätigt auf Anfrage den Vorfall und hat ebenfalls Ermittlungen eingeleitet. In beiden Zügen befanden sich laut der Polizei zum Zeitpunkt des Fast-Unfalls etwa 30 Passagiere.

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