Wetter-Phänomen

Es rieselt: Sahara-Staub in München

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Ein Foto vom Sahara-Staub im April 2014.

München - Verstaubte Autos und trüber Himmel: Im Schnitt fünf bis 15 Mal im Jahr rieselt in München der Sahara-Staub vom Himmel. Gerade ist es wieder mal so weit. Die aktuelle Analyse: 

Laut der Wetterseite Wetter24.de wirbelt ein Tief vor der iberischen Halbinsel derzeit Staub über der Sahara auf. Wind von Süden bringt uns zwar warme Temperaturen, aber eben auch den Sahara-Staub nach Mitteleuropa und nach Deutschland.

Laut aktuellen Vorhersagen ist seit Mittwoch in Süddeutschland eine leichte Staubkonzentration zu bemerken. Am Donnerstag soll die dann am höchsten sein.

Am Mittwoch hatte der Staub nur wenig Auswirkungen auf das Wetter. Am heutigen Donnerstag fördert der Staub aber die Wolkenbildung, so dass die Sonne nicht mehr so gut durchkommt.

In der Nacht auf Freitag wird dann eine Kaltfront samt Regen erwartet, die Atmosphäre wird so quasi gewaschen, der Staub kommt mit dem Regen runter.

Der Sahara-Staub besteht übrigens aus Mineralstaub-Partikeln, die sich aus Quarz, Tone, Geothit und Gips zusammensetzen. Am extremsten war das Phänomen am 21. Februar 2004: Der Staub färbte den Himmel damals kräftig Rot.  

mm/tz

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