Polizei ermittelt vor der Messe

Kirchendiebstahl mitten in München

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Vor dem Marienbild hingen die gestohlenen Gaben

München - Mitten in München ist die Muttergottes in der Kirche am Salvatorplatz bestohlen worden. Die Polizei ermittelt vor der Messe, die deswegen erst später beginnt.

Gold- und Silberketten, Uhren, Silbermünzen und vieles mehr hatten die Mitglieder der griechisch-orthodoxen Kirche in München ihrer Muttergottes gespendet. Sie hingen in der Kirche am Salvatorplatz vor dem Bild der von den Griechen liebevoll „rascherhörende Muttergottes“ genannten Ikone, geschützt hinter Glas. „Über 10 000 Euro waren die Gaben wert, wir sind untröstlich, dass sie jetzt weg sind“, sagte Pfarrer Petros Klitsch zur tz.

Mit den Gaben drücken die 300 regelmäßigen Besucher der Salvatorkirche ihre große Dankbarkeit aus. Bemerkt wurde der Diebstahl Dienstagfrüh, kurz vor Beginn des Gottesdienstes zum Barbaratag. „Wir wagen kaum, das zu hoffen, aber vielleicht haben die Diebe ein Einsehen und bringen die Gaben zurück“, sagte Pfarrer Klitsch. Der Gottesdienst zu Ehren der heiligen Barbara konnte erst beginnen, nachdem die Polizei die Gläubigen befragte hatte.

Susanne Sasse

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