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Am Montag startet die Freibadsaison: Was sich dieses Jahr ändert

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Von: Leoni Billina

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Wagner Stiegler (45) und Peter Reuter (50) reinigen die Aussenduschen und die Steinplatten im Schyrenbad
Bevor es losgeht werden nochmal die Außenduschen und Steinplatten gereinigt © Michaela Rehle

Am Montag, den 2. Mai, öffnet das Schyrenbad in Untergiesing – damit startet die diesjährige Freibadsaison. Die Bäder-Chefinnen Nicole Gargitter und Clara Kronberger erzählen, was in dieser Freibadsaison auf alle Schwimmerinnen und Schwimmer zukommt.

Gut, noch ist es ein bisschen zu kalt, um in einen See zu springen – aber das Schyrenbad in Untergiesing kann man tapferen Schwimmern jetzt wärmstens empfehlen. Die Saison zum Draußen-Badespaß beginnt hier am kommenden Montag, den 2. Mai. Das Schyrenbad öffnet seine Becken traditionell als erstes, die restlichen folgen am 14. Mai.

Die letzten Vorbereitungen für Montag laufen auf Hochtouren: Mitarbeiter reinigten kurz vorher noch die Außenduschen und Steinplatten und erledigten die letzten Handgriffe vor dem Eröffnungs-Montag.

Wagner Stiegler (45) reinigt das Schyrenbad in München
Die letzten Handgriffe vor der Eröffnung: Ein Mitarbeiter am Becken im Schyrenbad © Michaela Rehle

Die Corona-Beschränkungen fallen dieses Jahr weg

Die Bäder-Chefinnen der Stadtwerke München Nicole Gargitter und Clara Kronberger freuen sich auf den Start in die Freibad-Saison. Vor allem, weil sie dieses Jahr ohne Corona-Einschränkungen starten können: „Man kann einfach wieder ins Bad gehen ohne vorher zu reservieren“, sagt Clara Kronberger.

Außerdem solle es im Laufe der Saison auch die Möglichkeit geben, sich online Tickets zu kaufen, wenn man möchte. Diese können dann auf dem Smartphone oder ausgedruckt im Schwimmbad eingelöst werden.

Personalmangel, Energiepreise: Ein paar Hürden gilt es noch zu meistern

Allerdings laufen die Vorbereitungen nicht ganz reibungslos. Denn: Das Personal fehlt, vor allem Rettungsschwimmer.

Aktuell seien sie noch auf der Suche nach weiterem Personal und könnten deshalb nicht garantieren, dass sie komplett ohne Einschränkungen in die Saison starten könnten, sagt Nicole Gargitter.

Das Programm im Schyrenbad musste deshalb schon gekürzt werden, es wird dort kein Frühschwimmer-Angebot geben. Aber: „Bis zum 14. Mai sind es ja noch zwei Wochen hin und wir hoffen, dass wir dann genug Personal haben, um alle Freibäder öffnen zu können“, sagt Gargitter.

Auch die hohen Energiepreise sind ein Thema in der Bäder-Welt. So werden die Wassertemperaturen in Schwimmbädern in Berlin beispielsweise um ein bis zwei Grad gesenkt, um Energie einzusparen. Für München ist das – Stand jetzt – noch nicht geplant, „aber wir diskutieren das intern und werden auch als Münchner Bäder, wenn es notwendig ist, unseren Beitrag leisten“, sagt Clara Kronberger. Genaueres werde sich in den nächsten Wochen ergeben, aktuell stehe aber diesbezüglich noch nichts fest. Bis dahin bleibt die Wassertemperatur in den Becken der Münchner Freibädern bei angenehmen 23 bis 24 Grad.

Die Bäder-Chefinnen Nicole Gargitter und Clara Kronberger
Die Bäder-Chefinnen Nicole Gargitter (li.) und Clara Kronberger © Stadtwerke München

Fest steht , dass sich die beiden auf die Saison freuen – sie gehen davon aus, dass die Menschen wieder zahlreich kommen werden. Und: „Wir möchten uns bei unseren Gästen bedanken, dass sie in den letzten zwei Jahren die oftmals auch kurzfristigen Regelungen so gut umgesetzt und mitgemacht haben!“

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