Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

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Knistern im Keller

Ofen aus Versehen an: Sauna brennt lichterloh

München - In einer Doppelhaushälfte ist es am Mittwoch zu einem folgenschweren Feuer gekommen. Schuld war ein Brand, der in einer Sauna ausgebrochen war - denn diese wurde nicht mehr als solche genutzt.

Die im Haus lebende 25 Jahre alte Bekannte der Familie war gerade in der Küche, als sie gegen 11.30 Uhr ein lautes Knistern hörte. Als sie nachsah, woher das Geräusch wohl kommen könnte, der Schock: Dichter, schwarzer Rauch stieg aus dem Keller ins Erdgeschoss der Doppelhaushälfte. Die junge Frau verließ sofort das Gebäude und verständigte die Feuerwehr.

Der Brand war in einer im Keller des Hauses eingebauten Sauna ausgebrochen. Diese brannte bereits lichterloh, außerdem hatten die Flammen den kompletten Kellerraum erfasst.

Die Feuerwehr konnte den Brand zwar löschen, doch der Schaden war enorm. Denn Rauch und Ruß zogen bis in die obersten Stockwerke und verursachten dort Schäden am Gebäude und an der Einrichtung. Die Schadenshöhe wird derzeit auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Die 25-Jährige kam mit einem Schock und Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Der Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei übernahm vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache. Er stellte fest, dass die Sauna nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck diente: Die Familie hatte sie als Abstellraum genutzt, um dort Gerümpel und Kartonagen unterzubringen.

Die junge Frau hatte sich noch am Vormittag in diesem "Kellerraum" aufgehalten. Vermutlich aus Versehen schaltete sie dabei den Schalter für den Saunaofen ein.

mm

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