Unter Alkoholeinfluss

Schlägerei kostet 29-Jährigen zwei Zähne

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Nach einer Schlägerei am Bahnsteig muss ein 29-Jähriger zum Zahnarzt.

München - Zwei Prügeleien an Münchner Bahnhöfen beschäftigten am Samstag die Bundespolizei. Bei einem der Gewaltdelikte verlor ein 29-Jähriger zwei Zähne.

Ein 29-Jähriger hat bei einer Schlägerei am S-Bahnsteig am Karlsplatz zwei Zähne verloren. Wie sich der Streit genau zugetragen hat, muss die Bundespolizei noch anhand der Video-Aufzeichnungen herausfinden. Ihrem ersten Bericht zufolge soll ein 44-Jähriger aus Berg am Laim am Samstagmorgen kurz nach 3 Uhr mehrere Personen auf dem Weg zum Bahnsteig provoziert und belästigt haben. Im weiteren Verlauf soll er dann einen 29-Jährigen aus Unterföhring körperlich attackiert haben. 

Als die 20-jährige Freundin des Unterföhringers den Berg am Laimer von weiteren Schlägen abhalten wollte, soll auch sie von ihm geschlagen worden sein. Sie erlitt aber keine sichtbaren Verletzungen. Die Polizeibeamten setzten dem Streit ein Ende. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 44-Jährigen einen Promillewert von 1,2. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freiem Fuß belassen. 

Aus Anrempeln wird heftige Schubserei

Mittags gegen 12.15 Uhr wurde die Bundespolizei nochmal zu einer körperlichen Auseinandersetzung gerufen. Diesmal stritten am Querbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs ein 30-jähriger Russe aus Neuhausen und einem 27-jähriger Serbe aus der Maxvorstadt. Angefangen hat die körperliche Attacke mit einem Anrempeln im Vorbeigehen. Aus der anschließenden verbalen Konfrontation entwuchs eine Schubserei in deren Folge beide Kontrahenten sich gegenseitig schlugen und traten. Die Streife trennte die zwei Männer, die mit 2,09 (der Russe) und 1,73 Promille (der Serbe) erheblich alkoholisiert waren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete diese für den 30-jährigen Russen eine Haftvorführung an. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 27-jährige Serbe aus Notwehr zurückgeschlagen haben.

scw

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