Filiale am Münchner Hauptbahnhof

Kunden-Chaos: Letzte Rabattschlacht bei Schlecker

München - Es sind die letzten Minuten der Schleckerfiliale am Münchner Hauptbahnhof. Kunden schieben sich durch die Gänge, es herrschen Chaos und Gedränge. Alle wollen nur eines: den Super-Rabatt.

90 Prozent auf alles - mit dieser Ansage zog die insolvente Drogeriemarkt-Kette in die letzte Rabatt-Schlacht. Und all die Kunden, die so lange einen Bogen um die Geschäfte mit dem blau-weißen Firmenlogo gemacht hatten, kamen. In den Gängen der Filiale am Münchner Hauptbahnhof gab es kein Durchkommen, lange Schlangen bildeten sich vor den Kassen. Die Einkaufsschar setzte zur Not auch die Ellenbogen ein, und nahm alles mit - zum Schnäppchenpreis: Kerzen, Geschenkpapier, Seifendosen, Batterien.

Eigentlich sollte um 15 Uhr für 2800 noch offenen Filialen in Deutschland Schluss sein. Doch der Andrang am Hauptbahnhof war so groß, dass der Schlecker-Markt noch einige Zeit länger geöffnet hatte. Eine Gnadenfrist sozusagen. Wenig später fiel die Tür dann dennoch ins Schloss, ein Mitarbeiter sperrte zu. Für immer!

ole

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