Ude schließt Kandidatur gegen Seehofer nicht aus

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Wird OB Ude der Nachfolger von Horst Seehofer?

München - Tritt OB Christian Ude in zwei Jahren gegen Ministerpräsident Horst Seehofer als Spitzenkandidat der SPD an? Der OB kann sich offenbar durchaus mit der Idee anfreunden, bei den nächsten Landtagswahlen ins Rennen zu gehen!

OB Ude hört 2014 auf: Neun mögliche Nachfolger

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Doch für Ude als Spitzenkandidat gibt es längst Zuspruch aus der gesamten Bayern-SPD: „Wir würden es begrüßen, wenn Ude für die SPD kandidieren würde“, so Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher zur tz. Er würde ihm die Kandidatur nicht streitig machen. Nürnbergs OB Ulrich Maly, auch als Spitzenkandidat gehandelt, sagt: „Ein guter OB kann alles – und Christian Ude ist von den Guten einer der besten.“

SPD-Bayern-Chef Florian Pronold gilt ebenfalls als Aspirant – er hatte Ude am Freitag als möglichen Gegenpart für Ministerpräsident Seehofer ins Gespräch gebracht. „Die Diskussion, die er damit in Gang setzte, hat er vielleicht unterschätzt“, so Münchens SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann zur tz. Ude hatte bis zum Wochenende einen Wechsel in die Landespolitik stets abgelehnt. Pfaffmann weiter: „Ich würde mich freuen, wenn Ude kandidieren würde. Er kann die Leute begeistern.“ Der SPD-Fraktionschef im Rathaus, Alexander Reissl, spricht von einer „interessanten Debatte“. Und: „Es spricht vieles dafür, dass Ude ernsthaft über eine Landtags-Spitzenkandidatur nachdenkt.“

Johannes Welte

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