Schmiergeld-Prozess: Zeuge räumt Bestechung ein

München - Im Schmiergeld-Prozess gegen den Ex-Siemens-Vorstand Thomas Ganswindt hat ein Zeuge Bestechungszahlungen zum Erhalt von Aufträgen eingeräumt.

Auch nach der gesetzlichen Ausweitung des Bestechungsverbots auf Nicht-Amtsträger seien im Ausland Schmiergelder bezahlt worden, sagte der ehemalige Anti-Korruptionsbeauftragte der damaligen Telekommunikationsparte ICN, Rainer Niedl, am Dienstag vor dem Landgericht München. Anders seien Geschäfte in vielen Ländern nicht möglich gewesen. Den Angeklagten habe er darüber jedoch nicht informiert.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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