Zu schnell und frisiert

21-jähriger Motorradfahrer rast auf Altstadtring

München - Mit 96 km/h durch den Altstadtringtunnel: Seine Raserei kommt einen 21-jährigen Motorradfahrer nun teuer zu stehen. Auch, weil er sein Bike unerlaubterweise aufgemotzt hat.

Ob er seine Mitfahrerin auf dem Sozius beeindrucken oder einfach nur seine Suzuki 600 im Tunnel aufheulen lassen wollte - das konnte auch die Polizei nicht abschließend klären. Wohl aber, dass der 21-jährige Motorradfahrer aus München am Sonntag, 25. Mai, gegen 17.45 Uhr deutlich zu schnell im Altstadtringtunnel unterwegs war. Mit einer Geschwindigkeit von 96 Kilometer pro Stunde raste der junge Biker in östlicher Richtung durch den Tunnel.

Als die Beamten den jungen Mann stoppten, fiel ihnen gleich die nächste Unzulänglichkeit auf. Der 21-Jährige und seine Begleitung hatten zwar Schutzhelme auf dem Kopf, waren aber ansonsten nur mit Jeans, Turnschuhen und leichten Jacken bekleidet. Von Schutzkleidung keine Spur. Nicht auszudenken, wie ein Sturz ausgegangen wäre. Dafür hat der junge Raser laut Polizei offenbar an seinem Bike geschraubt: Durch eine Manipulation an der Schalldämpferanlage war das Motorrad erheblich zu laut.

Auch wenn er nicht gestürzt ist: Die Konsequenzen für den leichtsinnigen Motorradfahrer sind trotzdem schmerzhaft. Ihn  erwarten nun 290 Euro Bußgeld, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Auch die Kosten für die technische Untersuchung muss er selbst tragen.

sg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Kommentare