Zu schnell: Porsche-Fahrer muss kräftig zahlen

München - Das war teuer: Ein Porsche-Fahrer ist auf dem Altstadtring mit Tempo 130 von der Polizei erwischt wurden. Nun muss er eine saftige Geldbuße zahlen.

Platz da, ich fahre einen Porsche - das hat sich offenbar ein 44-jähriger Mann am Mittwoch gedacht. Gegen 21.17 Uhr fuhr der Kaufmann aus München mit seinem schwarzen Porsche 911 Turbo auf dem Altstadtring.

Durch die rasante Fahrweise wurde eine Zivilstreife der Münchner Verkehrspolizei im Bereich des Tunnels auf den Fahrer aufmerksam. Die Beamten fuhren dem 480 PS-starken Sportwagen hinterher und staunten nicht schlecht, als ihr Video-Geschwindigkeitsmessgerät eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 136 Stundenkilometern anzeigte.

Erlaubt ist dort eine Geschwindigkeit von 50 km/h, so dass nach Abzug der Messtoleranz noch eine Überschreitung von 79 km/h verbleibt.

Der Raser wurde sofort angehalten und zur Anzeige gebracht. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 680 Euro vier Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor. Bei einer derart hohen Überschreitung wird von vorsätzlicher Begehungsweise ausgegangen und die Geldbuße verdoppelt. Der Porschepilot muss mit einer Geldbuße von 1.360 Euro rechnen.

Die Polizei warnt, dass überhöhte Geschwindigkeit als eine der Hauptunfallursachen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen führt. Die Verkehrspolizei werde deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen und Verstöße konsequent ahnden.

mm

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