Drogen! 25-jährige Prostituierte lag leblos in ihrem Bett

Schöne Caroline - Einsamer Tod im Bordell

Im Internet beschrieb sich die Prostituierte Caroline als „hübsch, sehr natürlich und richtig gut drauf“.

Am Samstagnachmittag raste der Notarzt zu Carolines Unterkunft in der Machtlfinger Straße in Obersendling. Die Adresse ist bekannt für schnellen Sex, ein Bordell nach dem anderen reiht sich dort aneinander. Der Arzt fand die junge Frau in ihrem Zimmer, das sie in dem Etablissement Wolke 7 angemietet hatte. Caroline lag auf ihrem Bett, atmete nicht mehr.

Der Notarzt konnte nichts mehr für Alexandra H. tun, wie Caroline in ihrem anderen Leben hieß. Zunächst waren die Todesumstände unklar, die 25-Jährige hatte eingeblutete Augen – ein möglicher Hinweis auf einen gewaltsamen Tod.

Deshalb fuhren Beamte der Mordkommission in die Machtlfinger Straße, untersuchten das Zimmer der jungen Frau, klärten ihre Lebensumstände ab. Sie befragten die Kollegin, die Caroline leblos gefunden und den Notarzt alarmiert hatte. Auch Carolines Freund, der am nahen Real-Markt an der Boschetsrieder Straße einen Imbissstand betreibt, kam vorbei und wurde von den Mordermittlern eingehend vernommen.

Noch am Samstagabend obduzierten Rechtsmediziner die Leiche der jungen Frau, Sie entdeckten frische Einstiche am Oberarm. Ein Drogenschnelltest bestätigte dann die Vermutung der Ermittler. Caroline, eine gebürtige Russin, ist wohl einen Drogentod gestorben, eine Gewalttat konnte die Polizei ausschließen.

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Am Sonntag war das Bordell Wolke 7 noch immer geschlossen. Die Polizei hatte die Tür versiegelt.

jam.

Quelle: tz

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