Am Karlsplatz

Schüler demonstrieren für mehr Mitsprache

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Rund 100 Schüler haben am Mittwoch am Karlsplatz für mehr Mitsprache demonstriert.

München - Es sind kaum mehr als 100 Schüler, die zur Demo an den Münchner Karlsplatz gekommen sind. Aber sie haben sich ordentlich Gehör verschafft.

"Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Stimme klaut", skandieren sie auf dem Weg zum Wittelsbacherplatz. Mit ihrem Protestzug wollen die Gymnasiasten, Realschüler, Fachoberschüler am Mittwochmorgen für mehr Mitsprache demonstrieren.

Die Diskussion um G8 und G9, mangelndes Bafög, zu starre Unterrichtsstrukturen - das alles spielt eine Rolle. Als der Wagen beim Kultusministerium hält, darf auch Ministeriums-Sprecher Ludwig Unger etwas sagen. Sein kleiner Vortrag über die Erfolge seines Ministers und laufende Diskussionen wird aber von der Sprecherin der Stadtschülervertretung, Hannah Imhoff, unterbrochen: "Wir wollen keine Diskussionen, wir wollen Handlungen."

Dass ihr Protest direkt etwas bewegt, darüber machen sich die Schüler keine Illusionen. Immerhin ist ihre Zahl gesunken. Bei der Demo im vergangenen Jahr waren es noch knapp 300 Schüler. Imhoffs Standpunkt ist aber nicht erschüttert: Schon ein protestierender Schüler müsste reichen, sagt sie Unger ins Gesicht, damit Sie sich Gedanken machen.

mmä

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