Vorsicht! Henkel ruft Putzmittel zurück - Gesundheitsgefahr

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Schüler widersprechen sich: Wer schlug zuerst zu?

München - Die vier wichtigsten Zeugen im Fall Brunner haben ausgesagt. Allerdings zeichnen Richard M. (15), Marcel L. (16), Sarah P. (14) und Anja W. (15) nicht immer das gleiche Bild der Tat.

Die wichtigsten Zeugen im Mordprozess haben bis Donnerstagabend ausgesagt – die vier Schüler, die Dominik Brunner (50†) vor den Schlägern beschützte. Allerdings zeichnen Richard M. (15), Marcel L. (16), Sarah P. (14) und Anja W. (15) nicht immer das gleiche Bild der Tat. Im Gegenteil: Sie widersprechen sich teilweise – untereinander und auch ihren eigenen Aussagen, die sie kurz nach der Tat bei der Polizei gemacht haben.

Bilder vom Brunner-Prozess

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Die beiden Staatsanwältinnen Verena Käbisch (l) und Nicole Selzam. © dpa
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Oskar Brunner, der Vater des Opfers. © dpa
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Der vorsitzende Richter Reinhold Baier. © dpa
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Das Gericht. © ebu
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Die Gutachter vor dem Zuschauerraum. © ebu
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Oskar Brunner, der Vater des Opfers. © dpa
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Während Marcel im Zug keine Angst hatte und den Streit als beendet empfand, fühlte sich Sarah bedroht, weil die Schläger immer noch Geld forderten, sagten die beiden vor Gericht. Anja hatte ein Tuscheln gehört, auf das Brunner reagierte mit: „Nein, das tut ihr nicht!“

Was passierte nach dem Ausstieg aus der S-Bahn?

Richard und Anja waren sich einig, dass ein Angriff der Schläger bevorstand, weil diese mit „geballten Fäusten“ auf Brunner zugingen. Sarah konnte sich vor Gericht nicht mehr daran erinnern. Marcel widersprach, dass es Brunner war, der auf die Schläger zuging und gesagt habe: „Ihr wollt’s ja nicht anders.“

Wer schlug zuerst zu?

Brunner. Das sind sich Marcel, Richard und Anja im Einklang mit der Anklage ganz sicher. Sarah will keinen Schlag gesehen haben, sie erinnert sich an „Schubsen“.

Was geschah beim zweiten Angriff?

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Diese Frage ist entscheidend. Sicher scheint: Markus S. nahm den Schlüsselbund in die Faust und schlug auf Brunner ein. Auch Sebastian L. soll Brunner mit den Händen attackiert haben. Sie treiben Brunner beim Wartehäuschen in die Enge. Fraglich ist, wie Brunner zu Fall kam: Anja, Richard und Marcel konnten das nicht sagen, Sarah erinnerte sich, dass Brunner über einen Fuß eines der Angreifer gestolpert sei.
Kam es dann zu Tritten und wer trat zu?
Übereinstimmend sagten die Zeugen, Markus S. sei der aggressivere gewesen, Sebastian L. habe seine Angriffe wahrscheinlich ab da eingestellt. Markus S. habe mehrfach mit voller Wucht von oben nach unten auf Brunners Kopf eingetreten und sich dabei am Geländer festgehalten, sind sich drei Kinder einig. Anja sagte, Sebastian habe seinen Komplizen vom Opfer wegzogen und gesagt: „Das wird zu krass. Komm, gehen wir!“ Marcel hatte bei der Polizei noch von Tritten gesprochen, machte am Donnerstag aber überraschend Erinnerungslücken geltend. Der Zeuge erhob auch Vorwürfe gegen den Schaffner der S-Bahn. Dieser habe sich einfach wieder in den Zug gesetzt und sei weitergefahren. „Wenn der vielleicht was gemacht hätte, dann wär’s vielleicht anders gelaufen.“

EBU, DAC

Rubriklistenbild: © dpa

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