Schülerin attackiert Exfreund mit Messer

München - Aus Versöhnung wird versuchter Mord: Weil sich ein Student nicht mit seiner Exfreundin vertragen wollte, hat die Schülerin ihn mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.

Eine 20-jährige türkische Schülerin aus München führte seit geraumer Zeit eine Beziehung zu zwei türkischen Männern. Als einem der beiden Männer, einem 24-jährigen Studenten, dieser Umstand bewusst wurde, beendete er die Beziehung. Die Schülerin versuchte vergeblich ihn umzustimmen und zur Fortsetzung der Beziehung und einer späteren Heirat zu überreden.

Unter dem Vorwand einer Aussprache fuhr sie mit dem 24-Jährigen am Samstag auf den Parkplatz eines Möbelhauses in München Freiham. Dort griff sie ihn etwa gegen 16.50 Uhr in ihrem Pkw unvermittelt mit einem Messer an und verletzte ihn schwer. Der Student konnte sich aus dem Auto befreien und Passanten auf sich aufmerksam machen.

Er musste stationär in eine Klinik aufgenommen werden; es bestand Lebensgefahr. Die Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte aber kurze Zeit später am Westpark von Beamten der Polizeiinspektion 45 (Pasing) festgenommen werden.

In einer ersten Einvernahme räumte die Schülerin die Tat ein. Gegen sie wurde noch am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

Zeugenaufruf: Die Mordkommission München bittet um Hinweise von Personen, die am Samstag, 25.06.2011, in der Zeit zwischen 16.45 Uhr bis 17 Uhr, auf dem Parkdeck des Möbelhauses Höffner, von der Tat oder der Flucht des schwer verletzten Geschädigten Notiz nahmen. Die Tat ereignete sich in einem schwarzen VW Golf.

mm

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