Schuhbeck eröffnet Geschäft

Gewürze wie aus 1001 Nacht

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Starkoch Alfons Schuhbeck eröffnete in München einen orientalischen Gewürzbasar

München - Fehlen nur noch der Turban und der fliegende Teppich: Starkoch Alfons Schuhbeck eröffnete Am Platzl einen orientalischen Gewürzbasar auf 150 Quadratmetern.

Goldene Deckengewölbe, mit Spiegeln verzierte Wände, überall duftet es nach Zimt und Kardamom: Alfons Schuhbeck verwandelte eine ganze Etage seines Münchner Gewürzladens in eine Welt aus 1001 Nacht. Die Idee kam ihm während einer seiner zahlreichen Orient-Reisen: „Ich hole die Gewürze, das Aroma und die Erfahrung meiner Reisen nach München.“ Über 100 Gewürze stehen in eigens angefertigten Tropenholzschränken aus Neu-Delhi – darunter etwa orientalisches Kaffeesalz, Ingwer-Orangen-Zucker oder Blausalz aus Persien. In der tz verrät der Starkoch seine wichtigsten ­Gewürze und was sie können.

Zimt: „Viele verwenden Zimt nur an Weihnachten. Dabei schmeckt es zu fast allem, etwa in Tomatensuppe“, sagt Alfons Schuhbeck. Zimt regt Verdauung und Kreislauf an.

Ingwer: „Ein Wundermittel der Natur, das zu süßen und salzigen Gerichten passt“, schwärmt der Starkoch. Ingwer stärkt etwa Herz und Kreislauf und schützt zudem den Magen.

Knoblauch: Passt in jede Suppe und Sauce. Schuhbeck: „Verwenden Sie Knoblauch am besten zusammen mit Ingwer, dann erhöht sich die antioxidative Wirkung.“

Safran: Die roten Fäden wirken antioxidativ, verfeinern Risotto und Soßen. „Aber geben Sie Safran erst zum Schluss dazu, sonst verliert er Energie.“

Wacholderbeeren: Wirken entwässernd und galten schon im alten Ägypten als Heilmittel. Wacholder eignet sich vor allem für Wildgerichte, Braten und Suppen.

Basilikum: Gilt wegen der entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung als Heilpflanze. Tipp vom Starkoch: „Nicht mitkochen, sonst geht das Aroma verloren.“

Bockshornklee: Die uralte Nutzpflanze hilft gegen Diabetes. „Sparsam dosieren, sonst wird es zu bitter.“ Passt in Currys.

Fenchel: Wirkt entzündungshemmend, krampflösend und antibakteriell. „Man kann Fenchel gut mit Anis und Knoblauch mischen, etwa zu Fisch und fetten Speisen.“

Kurkuma: Das mildwürzige, bittere Gewürz eignet sich für Suppen und Saucen, Nudel- und Spätzleteig. Es soll Entzündungen hemmen.

Schwarzkümmel: Die Körner sind gschmackig in Eintöpfen. „Schwarzkümmel hilft auch gegen Kopfweh“, sagt Schuhbeck. Einfach in ein Tuch füllen, zusammendrehen, reiben und unter die Nase halten.

Christina Meyer

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