Bundesamt für Justiz ermittelt

Nach Insolvenz: Weitere Ermittlungen gegen Alfons Schuhbeck - Star-Koch drohen bittere Konsequenzen

Star-Koch Alfons Schuhbeck.
+
Star-Koch Alfons Schuhbeck.

Alfons Schuhbeck gilt seit Jahrzenten als einer der erfolgreichsten Figuren in der Gastro-Branche. Seit geraumer Zeit steckt der Koch jedoch in juristischen Schwierigkeiten, die jetzt zunehmen.

München - Star-Koch Alfons Schuhbeck ist seit Jahren einer der bekanntesten Köche Deutschlands. Besonders in München hat er sich seit langer Zeit mit unterschiedlichen Lokalen einen Namen gemacht. Daneben ist er auch als Koch in der ZDF-Sendung „Küchenschlacht“ tätig. Doch zuletzt machte der 72-Jährige vermehrt Negativ-Schlagzeilen. Zuletzt hatte er beim Amtsgericht München für alle seine Gastronomiebetriebe sowie „Schuhbeck’s Partyservice GmbH & Co KG“ Insolvenz angemeldet. Im Jahr 2019 ermittelte gar die Staatsanwaltschaft München wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Starkoch. Nun geht auch das Bundesamt für Justiz (BFJ) gegen den Münchner Koch vor.

Alfons Schuhbeck: Nach Insolvenz-Anmeldung - jetzt droht Star-Koch weiterer Ärger

Hintergrund: Die Firmen des Kochs haben seit mehreren Jahren keine Geschäftszahlen mehr veröffentlicht. Unter anderem fehlen im Bundesanzeiger die Bilanzen der „Schuhbeck‘s Holding GmbH & Co. KG“ und „Schuhbeck‘s Partyservice GmbH und Co. KG“ für die Jahre 2017, 2018 und 2019. Deswegen wurden Ordnungsgeldverfahren gegen die Unternehmen eingeleitet, wie das Bundesamt mitteilte. Der Sprecher des Kochs ließ eine Anfrage dahingehend bisher unbeantwortet.

Insolvenz und Ermittlungen: Alfons Schuhbeck drohen hohe Strafzahlungen

Das Ordnungsgeld beträgt im Regelfall mindestens 2500 Euro und höchstens 25.000 Euro. Bei Schuhbeck könnte mittlerweile eine beträchtliche Summe zustande gekommen sein. „Bei fortgesetzter Weigerung werden die Ordnungsgeldandrohungen sowie Ordnungsgeldfestsetzungen so lange wiederholt und hinsichtlich der Ordnungsgeldhöhe gesteigert, bis das Unternehmen seine Offenlegungspflicht erfüllt hat“, erklärte eine Sprecherin des Bundesamts. Die konkrete Summe wurde von der Behörde nicht genannt.

Eine Anfrage unserer Redaktion bezüglich der neuen Vorwürfe, die auch in den Medien kursieren, ließ das Team um Alfons Schuhbeck bisher unbeantwortet.

Regelmäßig, kostenfrei und immer aktuell: Wir stellen Ihnen alle News und Geschichten aus München zusammen und liefern sie Ihnen frei Haus per Mail in unserem brandneuen München-Newsletter

Auch interessant

Kommentare