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"In hohem Maße unzuverlässig"

Hausmeister an Münchner Gymnasium stiehlt - gefeuert

München - Ein Hausmeister eines Münchner Gymnasiums ist aus dem Staatsdienst entlassen worden, weil er einen Schultresor mit 4000 Euro Bargeld geklaut hatte. Doch das war nicht sein einziges Dienstvergehen. 

Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts München folgte am Freitag dem Antrag der Schulbehörde auf Entlassung des 50-Jährigen. Der Hausmeister sei „in hohem Maße unzuverlässig“, sagte die Vorsitzende. „Milderungsgründe sind auch nicht ansatzweise zu erkennen.“ Der Mann war zu dem Verfahren nicht erschienen, sein Aufenthaltsort ist unbekannt.

Der Beamte war wegen des Diebstahl des Schultresors bereits von einem Strafgericht zu acht Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dem früheren Bauarbeiter warf die Behörde noch eine Reihe weiterer Dienstvergehen vor. So soll er nach seiner Versetzung an eine Grundschule, als ihm in seiner Dienstwohnung der Strom wegen unbezahlter Rechnungen gesperrt worden war, die Stromleitung der Schule angezapft haben. Zudem habe er zwei Digitalkameras und eine Videokamera an sich genommen, heimlich die Weißwurstfrühstückskasse geleert sowie Gelder der Schülermitverwaltung eingesteckt.

Die Schulbehörde hatte dem Mann angeboten, seiner unehrenhaften Entfernung aus dem Beamtenverhältnis durch einen Antrag auf Entlassung zuvorzukommen. Doch zu einem Gespräch kam der Hausmeister trotz telefonischer Zusage nicht. Die Entfernung aus dem Staatsdienst war die Folge.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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