In der Bayernkaserne

Bessere Versorgung für Flüchtlinge

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Lange mussten Flüchtlinge in der Bayernkaserne sogar im Freien schlafen.

München - Den gut 2000 Flüchtlingen in der Bayernkaserne soll es bald besser gehen.

 Jedenfalls beschloss der Asyl-Krisenstab der Staatsregierung um Sozialministerin Emilia Müller (CSU), die Kapazität für Gesundheitsuntersuchungen zu erhöhen. So soll unter anderem endlich das medizinische Personal vor Ort aufgestockt werden.

Wie die tz berichtete, warten Asylbewerber dort tagelang, bis sie von einem Arzt behandelt werden können. Und das, obwohl viele unter Atemwegs- oder Hauterkrankungen leiden. Auch bei den Schlafplätzen gibt es langsam Besserung: So wurden rund 200 Flüchtlinge am Wochenende nach Mühldorf gebracht, um dort in der ehemaligen Disco „Kingdom Parc“ Unterschlupf zu finden. „Wir werden diese Woche weiter Plätze finden, um keine Menschen mehr in der Bayernkaserne unterbringen zu müssen“, versprach die Regierung von Oberbayern am Sonntag.

tz

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