Krisenstab Asyl plant

Mehr Gesundheitsuntersuchungen in der Bayernkaserne

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Mehrere Flüchtlinge stehen am 10.10.2014 in München mit ihren Koffern auf dem Gelände der Bayernkaserne vor der Erstaufnahme für Asylbewerber.

München - Der Krisenstab Asyl hat beschlossen, das medizinische Personal aufzustocken, damit bei den Asylbewerbern in der Bayernkaserne in München mehr Gesundheitsuntersuchungen stattfinden können.

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in München soll die Kapazität für Gesundheitsuntersuchungen erhöht werden. Mehr Gesundheitsuntersuchungen seien ein Schlüssel für eine zügige Entlastung der Bayernkaserne, erklärte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU) am Sonntag nach einer Sitzung des Krisenstabes Asyl. Zusätzlich werde das medizinische Personal vor Ort aufgestockt, um die Basisversorgung in den Einrichtungen zu verbessern.

Am vergangenen Wochenende hatten einige Neuankömmlinge in der Bayernkaserne im Freien geschlafen. Inzwischen wurden zusätzliche Notunterkünfte geschaffen. Mit einem Wochenplan will der Krisenstab „die Zeit überbrücken, bis der Notfallplan Winter steht. Wir müssen bereits Anfang der Woche wissen, wo wir im Fall der Fälle am nächsten Wochenende kurzfristige Erstaufnahmeplätze schaffen können“, erklärte die Ministerin.

dpa

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