Opfer flieht und versteckt sich

Beim Zenith: 36-Jährige beinahe vergewaltigt

Nach einem Konzert im Zenith wird eine 36-Jährige auf dem Weg zum Auto niedergerissen und beinahe vergewaltigt. Die Frau wehrt sich heftig und schlägt den Angreifer in die Flucht. Völlig geschockt versteckt sie sich dann, ein Passant ruft die Polizei.   

München - Wie die Polizei berichtet, war die 36-Jährige am Sonntag, 2. April 2017, mit zwei Freunden auf einem Konzert im Zenith gewesen. Gegen 22.15 verließ sie vorzeitig die Konzerthalle und ging alleine zu ihrem Auto. Auf dem Weg dorthin wurde sie plötzlich von hinten gepackt und zu Boden gestoßen. Ein unbekannter Mann versuchte, ihr die Hose herunterzuziehen, doch die Frau wehrte sich heftig. In dem Gerangel begrapschte der Täter sie an der Brust und im Schritt, die Frau schaffte es den Angreifer so heftig zu treten, dass er stürzte. Sie flüchtete, kletterte über einen Zaun und versteckte sich eine Viertelstunde lang in einem Gebüsch. Dann erst traute sie sich zu ihrem Auto und wartete dort auf ihre Freunde. Der Fahrer eines vorbeifahrenden Autos fand sie weinend am Straßenrand sitzend und verständigte die Polizei. 

Ebenfalls am Sonntag, einige Stunden später, ist eine junge Frau nahe dem U-Bahnhof Milbertshofen beinahe vergewaltigt worden. 

Täterbeschreibung: Männlich, bis ca. 45 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlanke Figur. Er hat eine helle Hautfarbe und trug zur Tatzeit eine hellblaue Jacke und hellblaue Jeans. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Familienvater (49) aus München stürzt in den Tod
Familienvater (49) aus München stürzt in den Tod
Deshalb machten die SWM 2016 Millionenverluste
Deshalb machten die SWM 2016 Millionenverluste
Faktencheck: Darum kostet die Wohnungsnot die Stadt Millionen
Faktencheck: Darum kostet die Wohnungsnot die Stadt Millionen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion