"Leopoldstraße angenehm ruhig"

Bombe in Schwabing: So reagieren die Anwohner

Entschärfung geglückt: Der Blindgänger hielt München am Dienstagabend in Atem.

München - Wegen des Bomben-Funds in Schwabing mussten am Dienstagnachmittag 2000 Menschen ihre Häuser verlassen, am Ende ging alles glimpflich aus. Wie die Anwohner reagierten.

Schon wieder Schwabing! Die Fliegerbombe, die am Dienstagnachmittag auf einer Baustelle in der Tristan-/König-Marke-Straße gefunden wurde, hielt das Viertel bis zum Abend in Atem- kein Wunder, schließlich mussten rund 2000 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen und kamen zum Beispiel im Willi-Graf-Gymnasium unter.

125 Kilo wog die Weltkriegsbombe - genug für eine gewaltige und sicherlich schadensträchtige Detonation.

Die Anwohner nahmen es trotzdem recht gelassen und meist mit Humor - einige dokumentieren das Ereignis fleißig in sozialen Netzwerken wie Twitter. Eine völlig verkehrsfreie Leopoldstraße hat man schließlich auch nicht alle Tage:

Natürlich weckte der Vorfall auch Erinnerungen an die "Schwabinger Bombe" im Jahr 2012:

Auch damals mussten die umliegenden Häuser evakuiert werden, die Anwohner fanden zum Beispiel in der katholischen Akademie Zuflucht.

Und wie geht es jetzt weiter? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das nicht die letzte Fliegerbombe war, die in München gefunden wurde.

Am Dienstag ist - anders als vor zwei Jahren- am Ende nochmal alles gut gegangen. Gegen 20.38 wurde der Blindgänger vor Ort entschärft.

Bilder: Fliegerbombe in Schwabing 

Bilder vom Bombenfund in Schwabing

 

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