Aus für die Dinnershow Cotton Club

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Holger Stromberg (l.), Stefan Marquard vom Cotton Club.

München - Aus und vorbei! Am vergangenen Sonntag bekamen die Gäste der Dinnershow Cotton Club zum letzten Mal das Gourmet-Menü serviert.

Aus und vorbei! Am vergangenen Sonntag bekamen die Gäste der Dinnershow Cotton Club zum letzten Mal das Gourmet-Menü serviert. Seit Wochen wurde in München bereits gemunkelt, dass die Show um die Starköche Stefan Marquard und Holger Stromberg am Ungererbad nicht gut läuft. Am 23. Dezember ging schließlich die Meldung raus, dass der Club ab sofort dicht bleibt.

Das große Weihnachtsgeschäft sei ausgeblieben, die Investitionen in Millionenhöhe für die Zeltpaläste und deren mondäne Ausstattung seien zu hoch gewesen, so die Begründung des Veranstaltungs-Teams um Matthias Hoffmann. Rund 25 000 Besucher sahen die Vorstellungen in München und Frankfurt seit Ende Oktober.

Auch ein anderes Projekte von Hoffmann ist scheinbar in Schieflage: Derzeit warten offenbar 18 Mitarbeiter seiner Show „Afrika! Afrika!“, die vor einem Jahr durch Deutschland tourte, auf ihr Gehalt. Der Ex-„Afrika! Afrika!“-Sprecher Wolfgang Klauke sagte dem Münchner Merkur am Freitag, Hoffmann habe ihm mit Blick auf fällige Gehaltsforderungen mehrfach versichert zu zahlen, sobald er wieder Geld habe. Klauke klagte sein Gehalt schließlich ein. Das Mannheimer Arbeitsgericht sprach ihm in einem Vergleich 12 000 Euro zu. Klauke und weitere Gläubiger stellten zudem Strafanzeige gegen Hoffmann und dessen Frau Faiza: „Weil wir Klarheit haben wollten, wie es um die Zahlungsfähigkeit von Afrika! Afrika! bestellt war. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat daraufhin Ermittlungen gegen die Hoffmanns aufgenommen. Hoffmann selbst war gestern nicht zu erreichen.

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