Wegen dritter Spur Richtung A9

Englischer Garten: Tunnel-Aus?

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So könnte der künftige Tunnel aussehen

München - Das Architektenehepaar Hermann Grub und Petra Lejeune kämpft weiter für eine Untertunnelung des Englischen Gartens. Doch dieser droht nun das Aus.

Das Schwabinger Architektenehepaar Hermann Grub und Petra Lejeune gibt die Hoffnung nicht auf, dass der Englische Garten am Isarring untertunnelt wird. Wie die tz berichtete, schlägt die Stadtverwaltung am Mittwoch dem Stadtrat Richtung A9 eine 3,50 Meter breite dritte Spur vor, um die Staus auf Höhe Ifflandstraße zu entschärfen. „Wenn diese dritte Spur kommt, ist der Tunnel für 100 Jahre erledigt“, so Grub. Für einen Tunnel gebe es dann keine Zuschüsse mehr. Grub gibt zu bedenken: „Für eine dritte Spur wäre ein Planfeststellungsverfahren notwendig, das Jahre beansprucht.“

Eine provisorische Spur könne hingegen sofort gebaut werden, gleichzeitig wäre Zeit gewonnen, um in Ruhe den Tunnel zu planen und zu finanzieren. Grub sieht dafür eine Rathaus-Mehrheit hinter sich: „Sowohl CSU, FDP als auch die Grünen im Rathaus sind für den Tunnel.“

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