Bayernkaserne

EU-Neubürger: 1000 schlafen in Wärmestube

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München - Die Zuwanderung aus dem Südosten Europas sorgte am Dienstag für Diskussionen im Stadrat. Es ging auch darum, wie es im Winter um die Unterbringung der Zuwanderer steht, die keine Bleibe haben.

Die CSU-Zentrale hatte zu Jahresbeginn mit dem Slogan: „Wer betrügt, der fliegt“ für schrille Töne gesorgt, weshalb Grünen-Fraktionsvorsitzende Gülseren Demirel gestern die Münchner CSU-Stadträte in Sippenhaft nehmen wollte. „Es geht den Zuwanderern nicht darum sich in die soziale Hängematte zu legen sondern darum, Arbeit zu finden“, meinte er. Am sozialpolitischen Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion, Marian Offman, prallte die Kritik ab: „Die CSU ist eine Volkspartei, da gibt es auch widerstreitende Meinungen.“ CSU-Fraktionschef Josef Schmid hatte sich von dem Slogan distanziert.

Die Grünen wollten auch wissen, wie es im Winter um die Unterbringung der Zuwanderer steht, die keine Bleibe haben. Für die gibt es das „Kälteschutzprogramm“ der Stadt – Zimmer in der ehemaligen Bayernkaserne. Die wurden diesen Winter schon von 1000 Zuwanderern in Anspruch genommen. In der Regel sind 250 Menschen da. 127 Rumänen und Bulgaren haben dazu Grundsicherung beansprucht. Dem stehen 9786 Bürger dieser Länder gegenüber, die in München arbeiten.

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